Die Ironie des Darmund

Es hatte seinerzeit hauptsächlich zwei Gründe, weshalb ich begann, mich mit der Stadtgeschichte Darmstadts zu beschäftigen. Der eine war ein sehr persönliches Interesse an der Geschichte der Hexenverfolgungen und meine Verwunderung darüber, warum ein an sich sehr populäres Thema in Darmstadt nie eine Rolle gespielt hat, obwohl es zumindest einen gut dokumentierten und im Detail sehr interessanten Fall gibt.

Ich hatte damals schriftstellerische Ambitionen und recherchierte den Fall als Grundlage für einen Roman, den ich schreiben wollte, den ich aber nach einigen Monaten wieder aufgab. Auch dafür gab es viele Gründe, einen, den ich mit der Öffentlichkeit teilen kann, ist, dass ich feststellen musste, dass ich zwar ganz gerne einmal historische Romane lese, diese stilistisch aber zu limitiert finde und mich nicht befähigt sah, erfolgreich neue Stilmittel in das Genre einzuführen. Weniger hochtrabend ausgedrückt: Auf Dauer langweilen mich historische Romane.

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Gestatten, Jorge!

Mit meinem Nachnamen ist es ja manchmal etwas kompliziert. Meistens versuche ich Rückfragen zu vermeiden, indem ich „wie der Vorname“ hinzufüge. Nützt oft auch nichts. Regelmäßig kommt die Erwiderung: „Das ist ja ein Frauennamen!“, wo ich mich dann immer sehr zurückhalten muss, um nicht zu sagen: „Ach, echt? Ernsthaft? Sie werden es nicht glauben, aber Sie sind wirklich der absolut Erste, dem das auffällt!“

Dabei ist das noch die angenehmere Variante. In letzter Zeit höre ich auch häufig: „Ach, wie die Frau Fischer!“ …*grmblgrmpfflgr* Nein, die Frau Fischer heißt so mit Vornamen, ich mit Nachnamen und, nein, ich bin nicht verwandt, ich mag nicht mal ihre Musik. Ich finde sie sogar ziemlich furchtbar. Sagen tu ich dann aber meistens nur: „Äh, nicht ganz.“ oder gar: „So ungefähr.“

Und dann gibt es noch den Brief- oder Emailverkehr, in dem ich gerne mal als „Frau Jörg“ angeschrieben werde. Trotz Akzent in Heléne („den Dubbe hammer amtlich“ wie meine Mutter zu sagen pflegt) und trotzdem Jörg überall vorne steht (daher der Begriff Vorname) scheinen viele der Meinung zu sein, Jörg müsse der Nachname sein.

Jetzt habe ich aber eine völlig neue Variante entdeckt. Und das nicht irgendwo, sondern in der englischsprachigen Wikipedia. Ich hatte vor einiger Zeit einige Punkte zum Dippel/Frankenstein-Mythos auf Englisch verfasst und dieser Artikel hat es tatsächlich als Verweis in die englischsprachige Wikipedia geschafft (und, nein, ich habe das nicht selbst eingetragen!). Und wie wird mein Name da geschrieben? Nun:jorge:

Eigentlich blöd, dass mir das als Teenager nicht eingefallen ist, Jorge wäre bei den Mädels sicher besser angekommen als das langweilige Jörg. Jorge klingt nach Spaß, Jörg nach Sportmoderator.

Gescheiterte Projekte

Ich misste gerade meine Festplatte etwas aus und stelle fest, dass ich ein Problem damit habe Dinge zu beenden. Im Laufe der Zeit haben sich dort unzählige „Projekte“ (blödes Wort dafür, mir fällt aber gerade nichts besseres ein) angesammelt, die ich nie beendet habe. Dinge, für die ich mich sonst so interessiere und die ich sonst so gemacht habe.

Ich dachte mir daher, da der Blog mittlerweile auch eher gescheitert ist (okay, das könnte man anders deklarieren), könnte ich ihn ja so als Endzwischenlager missbrauchen und dieses gesammelte Unvollendete auf Unterseiten des Blogs verteilen. Nachdem ich das mit zwei Projekten (teilweise!) gemacht habe, habe ich aber auch schon wieder die Lust verloren, praktisch also noch ein gescheitertes Projekt geschaffen.

Wieder löschen wäre jetzt aber auch dämlich, von daher, wen es trotzdem interessiert, hier ist es zu finden: https://darmundestat.wordpress.com/sonstiges/gescheiterte-projekte/ (oder oben über die Leiste bei „Sonstiges“).

Gibt’s demnächst mal wieder was?

Das ist eine Frage, die ich in Bezug auf den/die/das (der korrekte Artikel macht mir immer noch Schwierigkeiten 😉 ) Blog seit einiger Zeit gelegentlich gestellt bekomme.

Die kurze Antwort: in nächster Zeit wahrscheinlich eher nicht.

Die lange Antwort:

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Mal wieder etwas Statistik…

Der/das Blog existiert jetzt seit April 2012, hat also bald fünfjähriges Jubiläum. Da ich momentan ja etwas Zeit habe (und im April hoffentlich weniger), habe ich mir mal wieder die Statistik angesehen, wobei ich auch festgestellt habe, dass ich das zuletzt am 13. Juni 2014 getan habe in einem Beitrag, der seither genau 42 (ein Gruß an Herrn Adams) Aufrufe hatte.

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Offtopic

Ein Gespräch vor 2 Jahren:

„Du, des mit dem Obama läuft net so rund, ich würde mich nicht wundern, wenn 2016 Donald Trump zum US-Präsident gewählt werden würde.“

Erwiderung: „Ach Quatsch, eher wird Bob Dylan Literaturnobelpreisträger.“

🙂

Auch mal nett…

Die taz über die Lilien: http://taz.de/Kolumne-Press-Schlag/!5283079/

Darmstadt 98 verweigert sich mit krasser Unprofessionalität der arroganten Attitüde der Ersten Liga. Das kann nur zum Abstieg führen.

Die Ordner sind freundlich, nett und hilfsbereit – das wirkt schon mal verdammt unprofessionell.

Auch den Spielern kann man diesen Vorwurf nicht ersparen. Anstatt 75.000 Euro in großen Scheinen im Taxi liegen zu lassen, schlappen sie nach dem Spiel mit Duschbeutel zum Spielerparkplatz, der doch tatsächlich Teil des ganz normalen Parkplatzes ist…