Zur OB-Wahl (Teil 1): ein seltsames Konstrukt

Die anstehende OB-Wahl ist dieses Mal an mir bisher größtenteils vorbeigegangen. Ich habe die Berichterstattung im Echo und im Tagblatt verfolgt und natürlich sind mir die Plakate nicht entgangen, ansonsten aber war ich diesmal wohl etwas demokratiefaul.

Da ich aber die politischen Positionen der meisten Kandidaten kenne, weil sie schon lange in der Darmstädter Kommunalpolitik herumwerkeln, ist meine Meinungsfindung trotzdem nicht allzu kompliziert, so dass ich auch so nur noch zwischen zwei Kandidaten/innen schwanke.

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Brandnachtmuseum

Wolfgang Faust schlägt für das Saladin-Eck ein Museum zur Erinnerung an die Brandnacht vor: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/vorstoss-fuer-brandnacht-museum_17730524.htm. Außerdem möchte er, dass dazu eine Stiftung gegründet wird, für die er selbst bereit wäre, eine Summe im hohen fünfstelligen Bereich zu spenden.

Nun tu ich mir allgemein etwas schwer damit, gegen die Pflege einer Erinnerungskultur zur Stadtgeschichte zu argumentieren, dennoch halte ich den Vorschlag für verfehlt. Dafür gibt es mehrere Gründe:
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Und wieder mal die Hindenburgstraße

Und wieder mal ist die Hindenburgstraße Thema: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/umbenennung-der-darmstaedter-hindenburgstrasse-bleibt-thema_17650770.htm

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Offtopic

Ein Gespräch vor 2 Jahren:

„Du, des mit dem Obama läuft net so rund, ich würde mich nicht wundern, wenn 2016 Donald Trump zum US-Präsident gewählt werden würde.“

Erwiderung: „Ach Quatsch, eher wird Bob Dylan Literaturnobelpreisträger.“

🙂

Der Verzicht der CDU auf einen eigenen Kandidaten und die Bedeutung für die AfD

Der Politologe Björn Egner über die OB-Wahl und den Verzicht der CDU auf einen eigenen Kandidaten: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/ob-wahl-politologe-egner-analysiert-den-verzicht-der-cdu-auf-einen-eigenen-kandidaten–nutzen-fuer-afd_17406989.htm

Ich habe lange überlegt, ob ich da auch meinen Senf dazugeben soll oder nicht. Eigentlich halte ich das für verfrüht, weil noch völlig unklar ist, ob Parteien bzw. Wählergruppen wie FDP, AfD, Uwiga, Uffbasse und die Piraten einen Kandidaten aufstellen und wenn ja, wen. Aber nehmen wir mal an, sie tun es.
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Insel der glückselig Besorgten

Bei einer Infoveranstaltung zu der neuen Flüchtlingsunterkunft zwischen Sensfelderweg und Otto-Röhm-Straße sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch, dass man Probleme nicht großreden solle: Link. Ein unspektakulärer Satz, der die Sache aber erstaunlich gut trifft, weil er die Mär der „besorgten Bürger“, man würde Probleme, die durch die Unterbringung von Flüchtlingen entstehen, ignorieren, dezent kritisiert. Nie hat jemand behauptet, dass es keine Probleme gibt. Wie könnte man auch? Aber die Probleme werden von den „besorgten Bürgern“ in einem Maße aufgebauscht, dass man sie schon als Projektionen sehen muss und nicht als tatsächliche Probleme.
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„Neustrukturierung“ der Villa

Das Jugendzentrum Oettinger Villa soll geschlossen werden: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/jugendtreffpunkt-oetinger-villa-in-darmstadt-soll-geschlossen-werden_17201115.htm

Nicht zum ersten Mal. „Villa Bleibt“, ein Slogan aus der Zeit des letzten Versuchs der Stadt, die Villa dicht zu machen, war noch bis vor kurzem im Umfeld der TU mehrfach zu lesen, vielleicht gibt’s immer noch Überreste davon, weiß ich jetzt nicht genau.

Doch die Strategie der Stadt ist diesmal durchdachter: indem man den Verein Vielbunt unterbringen will, hat man – anders als seinerzeit beim Poleninstitut – eine Nachfolgenutzung durch einen Verein, der dem politischen Klientel der Befürworter der Villa eher nahesteht. Deshalb ist auch von „Neustrukturierung“ statt „Schließung“ die Rede.

Doch da muss man aufmerksam sein: Vielbunt hat keinerlei traditionelle Verbindung zur Villa, wenn man denen in ein paar Jahren andere Räumlichkeiten anbietet, die etwa gleichwertig oder sogar etwas besser sind, dürfte es kaum Widerstand geben. Und dann könnte die Stadt die Villa endlich so nutzen, wie sie will. Ein Schelm, wer …