Pallaswiesenviertel

Das Pallaswiesenviertel ist der seit einiger Zeit genutzte Name für das ehemalige Industriegebiet Nord. Dabei handelt es sich um das gesamte Gebiet westlich der Kasino- und Frankfurter Straße und nördlich der Bismarckstraße.

Der Name kommt von der Pallaswiesenstraße, die sich allerdings auch durch das Johannesviertel zieht. Deren Name wiederum kommt von einer schon im 15. Jahrhundert belegten Wiese im Besitz einer einflussreichen Familie namens Ballas oder Balles. Größtenteils unbebautes Land blieb es bis in das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts, als man anfing Industrieanlagen aus dem gerade entstehenden Johannesviertel weiter an den Stadtrand zu verlagern, damit im Johannesviertel mehr Wohnraum entstehen konnte.

Der Charakter als Industriegebiet prägt bis heute das Bild des Stadtteils, vor allem der weit sichtbare Schornstein des Müllheizkraftwerks. Wohneinheiten sind dagegen gering. Lediglich ca. 4.000 Einwohner leben auf dem flächenmäßig zu den größeren Stadtteilen zählenden Gebiet.

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