Gedankenfetzen zum Krieg (9)

Etwas, das bei Begriffen wie „Unterwerfungspazifismus“ mitschwingt, ist ja auch, dass man sich schlicht aus Angst der Gewalt beugt. Gleichzeitig ist eine der Begründungen, warum man sich Putin so hart widersetzen muss, die Befürchtung, wenn man ihn jetzt nicht stoppt, marschiert er immer weiter. Bis zu uns.

Wer beide Auffassungen vertritt (und gerade die, die Pazifisten so scharf kritisieren, tun das meistens), sagt damit eigentlich, dass wir den Ukrainern unsere Waffen liefern müssen, damit ukrainische und keine deutschen Soldaten (oder gar Zivilisten) sterben. Hier habt ihr unsere Waffen, jetzt sterbt für uns, damit Putin nicht zu uns kommt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: