Gedankenfetzen zum Krieg (1)

Irgendwie auffallend: Zu Beginn des Krieges ging es viel um den Frieden für die Ukraine. Mittlerweile geht es um den „Sieg“ der Ukraine. Ich dachte, wir wären über den Punkt, dass man Kriege gewinnen kann, hinaus. Statt dessen hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass man Frieden nur durch eine Eskalation des Krieges erreichen kann. Man folgt damit der Logik Putins. Aber es erinnert auch ein bisschen an den 1. Weltkrieg, der als „war to end all wars“ bezeichnet wurde, also als notwendiger Zwischenschritt zum ewigen Frieden.

Das Ergebnis ist bekannt.

Oder wie es Eric Bogle in seinem bekanntesten Lied ausdrückte:

And I can’t help but wonder, no Willie McBride,
Do all those who lie here know why they died?
Did you really believe them when they told you ′The Cause?‘
Did you really believe that this war would end wars?

Well the suffering, the sorrow, the glory, the shame
The killing, the dying, it was all done in vain,
For Willie McBride, it all happened again,
And again, and again, and again, and again.

(Eric Bogle, No Man’s Land)

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