Was nix kost…

Hurra, die Mathildenhöhe hat’s auf die Liste für die Bewerbung zum Weltkulturerbe der UNESCO geschafft. Was uns das bringt: nochmal 560.000,- € zusätzliche Kosten. Dankeschön. Dabei hatten Grüne, CDU und FDP doch vor zwei Jahren behauptet, dass die Aufnahme auf die sogenannte Tentativliste keine Kosten verursachen würde. Die Aufnahme nicht, nur der vorauseilende Gehorsam. Die Frage, die ich damals in einem Beitrag hier gestellt habe, ob denn irgendwem was fehlen würde, wenn die Mathildenhöhe kein Weltkulturerbe wird und was denn nun der genaue Nutzen dieser Auszeichnung wäre, hat mir übrigens bis heute immer noch niemand befriedigend beantworten können.

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Weltkulturerbefarce

Ein paar ungeordnete Gedanken über eine aktuelle Diskussion.

Die Mathildenhöhe soll jetzt also Weltkulturerbe werden. Zumindest hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag den Beschluss gefasst, einen Antrag auf Aufnahme der Mathildenhöhe in die Warteliste zu stellen, gegen die Stimmen von Uwiga, Linke und Teile von Uffbasse. Da stellen sich natürlich einige der typischen Fragen, zum Beispiel: warum? Oder: was nützt uns das? Und die grundsätzlich immer aufkommende Frage: Was kost’s?

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