Wenn’s gegen die Arroganz der Macht geht, braucht’s keine Logik

Stefan Zitzmann möchte bei der Kommunalwahl antreten, und zwar gegen „die grüne Arroganz der Macht“: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/stefan-zitzmann-will-fur-darmstadter-cdu-antreten_22289168 (Achtung, Bezahlschranke).

Und mit welcher Partei? Logisch: Der CDU … die zusammen mit den Grünen in Darmstadt den Magistrat bilden.

Darf man das als das bezeichnen, was es ist?

Nachwehen der letzten Stavo-Sitzung – Runde 2

Mit ein bisschen Feingefühl, ein bisschen Empathie, etwas weniger Arroganz, Ignoranz und Selbstgefälligkeit hätte man die Sache schnell abhaken können, so aber geht’s jetzt erst richtig los. Ein kleiner Fehler, entstanden wohl nur deshalb, weil nach 7 Stunden Sitzung keiner mehr Lust hatte, offenbart nun ein merkwürdiges Demokratieverständnis bei einigen der führenden Grünenpolitikern der Stadt.

Nachdem die Grünen-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann einige seltsame Vorstellungen bezüglich der Aufgaben der Stadtverordnetenversammlung offenbart hatte, war kurz darauf auf Antrag der SPD mit Hilfe der grün-schwarzen Mehrheit über drei Magistratsanträge ohne Aussprache abgestimmt worden. Das war ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung, schien zunächst aber nicht so dramatisch zu sein. Man hatte eine Marathonsitzung von beinahe 7 Stunden hinter sich und wollte die Sache beschleunigen. An sich verständlich, nur geht das eben nur, wenn alle damit einverstanden sind und auf ihr Rederecht verzichten. Das war aber nicht der Fall.

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Sau der Woche oder: grün-schwarze Pressemitteilungen verstehen

Ich liebe ja dieses kleinbürgerliche Aufplustern, bei dem man so richtig merkt, wie der Kopf bei den Leuten gesundheitlich bedenklich rot anschwillt und man eigentlich nur denkt: entspannt Euch! So war das jetzt wieder, als nach dem 1. Mai der Herrngarten von Besuchern vollkommen zugemüllt war. Ich bin Mittwoch Morgen selbst durch den Herrngarten gekommen und, ja, schön war das wirklich nicht. Nicht so schlimm wie am Abholtag für den Gelben Sack nach einer windigen Nacht, aber es sah wirklich beschissen aus.

Anders als bei Vermüllung an vielen anderen Orten blieb das natürlich nicht unbemerkt. Entsetzte Blicke von Passanten, als hätte Al-Qaida einen Anschlag begangen, fassungsloses Kopfschütteln und eine ganze Armada von Leuten, die ihre Handys schon zum Beweisfoto gezückt hatten, als würde es ihnen sonst niemand glauben, es war klar, dass man die Sau gefunden hatte, die man diese Woche durchs Dorf treibt.

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