Anastasia und die mysteriöse Reise des Großherzogs

Am 17. Februar 1920 versuchte eine junge Frau sich durch einen Sprung in den Berliner Landwehrkanal das Leben zu nehmen. Zunächst verweigerte sie jegliche Angaben zu ihrer Identität. Später nannte sie sich erst Anna Tschaikowsky und dann Anna Anderson. Ihr tatsächlicher Name war vermutlich Franziska Schanzkowska bzw. Francisca Czenstkowska. Ab 1922 kam allerdings das Gerücht auf, sie sei in Wahrheit Anastasia Romanowa, eine Tochter von Zar Nikolaus II., die auf  wundersame Weise die Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918, in der die gesamte Zarenfamilie ermordet wurde, überlebt hatte. Ob sie dieses Gerücht selbst in die Welt setzte oder ob es ihr andere Leute, vor allem eine Mitpatientin der Psychiatrie, in der sie  untergebracht war, solange einredeten, bis sie es selbst zu glauben begann, ist nicht ganz klar.

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