Ein bisschen Kommunalwahlstatistik: Frauen und junge Leute

Ich hab mal ein bisschen gerechnet. Es gab vor ein paar Tagen die Meldung, dass der Anteil an weiblichen Kandidaten bei der Kommunalwahl in Hessen etwas gestiegen ist. Das hab ich zum Anlass genommen, bei den Darmstädter Wahlvorschlägen mal genauer hinzuschauen, welche Liste welchen Anteil an weiblichen Kandidaten hat.
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Es wird weiter uffgebasst (ein Ausblick auf die Kommunalwahl)

Nachdem es lange in der Schwebe war, hat sich Uffbasse dazu entschieden, bei der Kommunalwahl anzutreten: http://www.uffbasse-darmstadt.de/?p=7930

Es hat sich seit der letzten Kommunalwahl so einiges getan, was die politische Landschaft betrifft, die FDP hat mit ihrem 90er-Jahre-Weltbild zu spüren bekommen, dass die Welt sich weitergedreht hat, die Piraten sind mehr oder weniger wieder in der Versenkung verschwunden und am rechten Rand konnte sich entgegen aller Erwartungen die AfD etablieren.

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Nachwehen der letzten Stavo-Sitzung – Runde 2

Mit ein bisschen Feingefühl, ein bisschen Empathie, etwas weniger Arroganz, Ignoranz und Selbstgefälligkeit hätte man die Sache schnell abhaken können, so aber geht’s jetzt erst richtig los. Ein kleiner Fehler, entstanden wohl nur deshalb, weil nach 7 Stunden Sitzung keiner mehr Lust hatte, offenbart nun ein merkwürdiges Demokratieverständnis bei einigen der führenden Grünenpolitikern der Stadt.

Nachdem die Grünen-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann einige seltsame Vorstellungen bezüglich der Aufgaben der Stadtverordnetenversammlung offenbart hatte, war kurz darauf auf Antrag der SPD mit Hilfe der grün-schwarzen Mehrheit über drei Magistratsanträge ohne Aussprache abgestimmt worden. Das war ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung, schien zunächst aber nicht so dramatisch zu sein. Man hatte eine Marathonsitzung von beinahe 7 Stunden hinter sich und wollte die Sache beschleunigen. An sich verständlich, nur geht das eben nur, wenn alle damit einverstanden sind und auf ihr Rederecht verzichten. Das war aber nicht der Fall.

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Sau der Woche oder: grün-schwarze Pressemitteilungen verstehen

Ich liebe ja dieses kleinbürgerliche Aufplustern, bei dem man so richtig merkt, wie der Kopf bei den Leuten gesundheitlich bedenklich rot anschwillt und man eigentlich nur denkt: entspannt Euch! So war das jetzt wieder, als nach dem 1. Mai der Herrngarten von Besuchern vollkommen zugemüllt war. Ich bin Mittwoch Morgen selbst durch den Herrngarten gekommen und, ja, schön war das wirklich nicht. Nicht so schlimm wie am Abholtag für den Gelben Sack nach einer windigen Nacht, aber es sah wirklich beschissen aus.

Anders als bei Vermüllung an vielen anderen Orten blieb das natürlich nicht unbemerkt. Entsetzte Blicke von Passanten, als hätte Al-Qaida einen Anschlag begangen, fassungsloses Kopfschütteln und eine ganze Armada von Leuten, die ihre Handys schon zum Beweisfoto gezückt hatten, als würde es ihnen sonst niemand glauben, es war klar, dass man die Sau gefunden hatte, die man diese Woche durchs Dorf treibt.

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