Mitglied des Kreistags Groß-Gerau bezeichnet den Magistrat der Stadt Darmstadt als Novemberverbrecher

Im letzten Beitrag hatte ich, weil ich fair bin und Menschen im Zweifelsfall auch vor sich selbst schützen möchte, die Namen und Bilder der Facebook-Kommentare auf der Seite der AfD-Fraktion anonymisiert.

Zwischenzeitlich habe ich aber feststellen müssen, dass einer dieser Kommentare vermutlich von einem Mitglied der AfD-Fraktion im Kreistag Groß-Gerau stammt: Thorsten Blümlein. Sofern es sich nicht um einen Identitätsdiebstahl oder ein Fakeprofil handelt, bezeichnet Herr Blümlein die Mitglieder des Darmstädter Magistrats als „Novemberverbrecher“. Zu dem Begriff verweise ich erneut auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberverbrecher

Hier ein Screenshot von der Facebookseite der AfD-Fraktion Darmstadt, Thema des Beitrags war die Umbenennung der Hindenburgstraße:

Bluemlein

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Widergesetzliche Überklebung, das wacklige Rückgrat des Magistrats und die obligatorische AfD

Ein paar kleine Nachträge zum Thema Hindenburgstraße:

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Zu doof zum…

Die taz berichtet darüber, dass die AfD Darmstadt ihre eigenen Facebook-Posts positiv kommentiert: http://taz.de/Facebook-Posts-der-AfD-Darmstadt/!5576308/

Laut taz hat man die Kommentare zwischenzeitlich gelöscht und hüllt sich in Schweigen. Naja, es bräuchte ja auch Mut zur Wahrheit zuzugeben, dass man da seine eigenen sinnbefreiten Postings ein wenig pimpen wollte.

Volksabstimmung in Hessen und AfD

Dass die Verfassungsänderungen deutliche Zustimmung gefunden haben, ist keine große Überraschung, denn eigentlich war es nur eine längst überfällige Modernisierung der Verfassung. Zudem wurden kontroverse Themen wie der Gottesbezug, den die CDU reinschreiben wollte, im Vorfeld von den anderen Parteien abgeblockt. Einzig die Höhe des Quorums bei Volksentscheidungen wäre noch diskutabel gewesen. 25% ist sehr hoch. Allerdings wäre dagegen stimmen sehr seltsam gewesen, weil man dadurch einen Status Quo zementiert hätte, der Volksentscheide ja noch schwieriger gemacht hatte. Ein Schritt in die richtige Richtung ist besser als stehenbleiben.
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Die AfD darf das Grundgesetz nicht ändern

Die Facebook-Seite der AfD Darmstadt, ohnehin ein schönes Beispiel für eine immer leicht hysterische Filterblase, verlinkt die Rede eines AfD-Abgeordneten:

afd3

Die Migration darf also das Grundgesetz nicht ändern. Was lustig ist, weil die AfD Hessen in ihrem Wahlprogramm das stehen hat:

„Die AfD steht für eine Beendigung des Missbrauchs des Asylgrundrechts durch eine Grundgesetzänderung …“

Erklärt ihnen bloß nicht die Pointe. 😀

Ui, hoffentlich ist die Wahl bald rum, jetzt habe ich so viele Beiträge zur AfD gebracht, dass man das fast schon „Dossier“ nennen könnte ;-):

Mut zur Halbwahrheit – das Wahlprogramm der AfD zur Landtagswahl in Hessen
Fazit zum AfD-Wahlprogramm
Imaginierte AfD-Dystopie
Die erfolglose Suche der AfD nach Werten

Die erfolglose Suche der AfD nach Werten

Die AfD hatte gestern eine kleine Veranstaltung im Ernst-Ludwig-Saal, einen Bericht hierzu gibt es im Darmstädter Echo: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/afd-politiker-wettern-gegen-einheitswahn_19133562

Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, sagte laut Echo während der Veranstaltung u.a.:

„Es gibt keine Grenzen mehr, keine Ankerpunkte, keine Werte, an denen wir uns orientieren können – alles ist offen“
(Hervorhebung von mir)

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Imaginierte AfD-Dystopie

Nach meiner ausführlichen Beschäftigung mit dem Wahlprogramm der AfD Hessen (hier und hier) noch ein allerdings deutlich kürzerer Beitrag speziell auf Darmstadt bezogen.
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