Raggle Taggle Gypsy

Raggle Taggle Gypsy erzählt die Geschichte der Frau eines reichen Lords, die eines Tages mit den Zigeunern durchbrennt. Als ihr Mann davon erfährt, lässt er sein schnellstes Pferd satteln und jagt ihr hinterher, um sie zurückzuholen. Darüber hinaus unterscheiden sich die verschiedenen Überlieferungen darin, wie die Geschichte endet. Die häufigste Variante ist, dass sich der Mann blutig an der ganzen Zigeunersippe rächt.

Manchmal bedauert die Frau ihr Handeln, weil sie in Armut endet, meistens aber zieht sie das Leben mit den Zigeunern bewusst dem Leben in Reichtum mit ihrem Mann vor.
Letzteres ist die Variante, die heute üblicherweise gesungen wird. Sie hat einen romantisierten, fast schon feministischen Freiheitsbegriff, denn der Mann versucht sie mit Reichtümern und Wohlstand zurück zu locken, schwärmt ihr von seinem Geld und dem Bett mit Gänsefedern vor, das sie doch nicht aufgeben könnte. Und sie sagt einfach: lieber als in dem Bett mit Gänsefedern liege ich in einem „wide open field in the arms of a Raggle Taggle Gypsy-o“. Es ist die Loslösung vom Versorgungsmonopol der Männer, die die Frauen damit jahrhundertelang in einem Abhängigkeitsverhältnis kleingehalten haben, letztendlich die Einforderung eines selbstbestimmten Lebens.

Früheste überlieferte Fassung

Was die ursprüngliche Intention gewesen ist, ist schwer feststellbar. Die älteste bekannte Version wurde ca. 1720 veröffentlicht. Es ist eine Variante, in der sich die Frau bewusst gegen den Reichtum des Herrn und für die Zigeuner entscheidet. Die Zigeuner werden daraufhin von dem Lord gehängt.

Die ursprüngliche Fassung ist das aber sicher nicht. Das wird schon allein dadurch deutlich, dass der Lord in diesem Lied als „The Earl of Castle“ bezeichnet wird. Einen „Graf von Burg“ gab es natürlich nicht. Gemeint war vermutlich der Earl of Cassilis, ein schottisches Adelsgeschlecht, das in vielen Versionen des Liedes als Protagonisten der Geschichte identifiziert werden.

Dass der Verfasser der 1720er-Version vieles missverstanden haben muss, wird spätestens dann deutlich, wenn es an einer Stelle heißt, die Zigeuner hätten ihre Großmutter gerufen, nachdem sie das Gesicht der Frau des „Earls of Castle“ gesehen hätten. Warum sollten sie ihre Großmutter, die sonst nirgendwo erwähnt wird, gerufen haben? „Oma, kuck dir mal das Mädel an, dürfen wir die behalten“?

An dieser Stelle kann man lernen, dass man mit der ältesten bekannten Überlieferung der Wahrheit nicht unbedingt näher kommt. Ein Blick in einige spätere Fassungen klärt die Sache nämlich auf: dort heißt es „They coost the Glamer o’er her“, was so viel bedeutet wie, dass die Zigeuner sie verzauberten. Ob das nun wörtlich als böser Beherrschungszauber gemeint war oder nur metaphorisch als von der Musik „verzaubert“, sei dahingestellt, klar aber ist, dass der Verfasser der 1720er-Version mit dem Satz „They coost the Glamer o’er her“ nichts anfangen konnte und daraus „They called their grandmother over“ machte.

Das wirft die interessante Frage auf, wie viele andere Überlieferungen sich durch solche Missverständnisse verändert haben, bei denen wir es heute nur nicht mehr nachvollziehen können. Wer weiß, welchen anderen Sinn so manches Lied oder auch eine Sage oder Märchen ursprünglich hatte?

Lady Cassilis

Die konkrete Erwähnung des Earl of Cassilis hat zu der Vermutung geführt, dass das Lied auf ein tatsächliches Ereignis zurückgeht. Historisch gab es insgesamt 12 Earl of Cassilis, von denen allerdings nur die ersten 7 infrage kommen, da danach das Lied schon zweifelsfrei weit verbreitet war. Häufig wurde die Frau als Lady Jean Hamilton identifiziert, die Ehefrau von John Kennedy (1611-1668), dem 6. Earl of Cassilis.

Spätestens 1630 existierte ein Lied unter dem Titel Lady Cassiles Lilt, das möglicherweise
Jean Hamilton gewidmet war und zu dessen Melodie einige Fassungen von Raggle Taggle Gypsy gesungen wurden. Es gibt aber keinerlei Hinweise auf irgendein konkretes historisches Ereignis in Bezug auf den Earl of Cassilis und seiner Frau, das Ähnlichkeiten mit der Geschichte hätte, die in dem Lied erzählt wird. Zwar wurden unter der Regentschaft des 6. Earls of Cassilis tatsächlich einige sogenannte Zigeuner hingerichtet, das war damals allerdings leider keine Seltenheit. Hinweise auf eine schwierige Ehe der
Cassilis gibt es dagegen keine. Im Gegenteil: Briefe, die der Earl nach dem Tod seiner Frau schrieb, deuten eher auf eine sehr innige Partnerschaft hin, was in Kreisen, in denen die Abstammung des Partners wichtiger war als die Sympathie zu diesem, nicht unbedingt zwangsläufig war.

Denkbar ist aber, dass die Hinrichtungen von Zigeunern während der Regentschaft des 6. Earls dazu geführt haben, dass der adlige Lord des wohl schon existierenden Liedes mit ihm identifiziert wurde.

Johnny Faw, der Zigeunerkönig

In einigen frühen Fassungen hat der Anführer der Zigeuner einen Namen: Johnny Faa. Dieser Johnny Faa ist in der Schreibweise Johnne Faw für das 16. Jahrhundert nachweisbar. Niemand Geringeres als der damalige schottische König James V. bezeichnete Johnny Faw 1540 als „Lord and Erle of Litill Egipt“, also als Herrn und Grafen von Klein Ägypten. Das englische Gypsy leitet sich von Egyptians ab, weil man
annahm, die Roma kämen ursprünglich aus Ägypten. Der König privilegierte jenen Johnny Faw daher also als oberste Instanz über alle Zigeuner. Und das bedeutete ganz konkret, dass Johnny Faw derjenige war, der Gesetze für Roma wie Pavee und andere Gruppen, die man zu den Zigeunern zählte, erließ und über diese auch Recht
sprach.

Mehr noch: der König wies seine Beamten sogar an, Johnny Faw bei der Umsetzung des von ihm gesprochenen Rechts zu unterstützen, was in der Praxis bedeutete, dass wenn Johnny Faw jemanden als Mitglied einer der als Zigeuner angesehenen Gruppen zum Tode verurteilte, er Amtshilfe beim örtlichen Sheriff einholen konnte, der dann Faws Todesurteil vollstrecken musste. Die Bezeichnung Earl of little Egypt war also keine Phrase oder Ehrentitel à la König der Zigeuner, sondern Johnny Faw erhielt tatsächlich die Privilegien eines Grafen.

Meines Wissens ist das ein europaweit einmaliger Vorgang gewesen. Sonst hatten weder Roma, noch Pavee, noch Jenische, noch sonstige vergleichbare Gruppen auch nur annähernd so etwas wie Bürgerrechte, geschweige denn Herrschaftsrechte. Hintergrund war vermutlich, dass der König die doch sehr heterogenen Gruppierungen
unter einer Person vereinigen wollte, um sie besser kontrollieren zu können. Dafür spricht zumindest, dass der König seine Amtsleute ausdrücklich anwies, jene Zigeuner hart zu bestrafen, die gegen Johnny Faw rebellierten.

Es war eine sehr rationale Entscheidung gewesen, auf althergebrachte Vorgehensweisen zu verzichten, um in „Zigeunerfragen“ nur einen Ansprechpartner zu haben, der dann auch für alle Gruppen eine Entscheidung treffen konnte, an die sich alle hielten.

Es funktionierte aber nicht.

Die sichtbarste Folge der Privilegierung war, dass der Name Johnny Faw unter Roma und Pavee schlagartig sehr geläufig war. Und zwar offenbar nicht nur, weil viele der als Zigeuner zusammengefassten Gruppen häufig aus Großfamilien mit gleichen oder ähnlichen Namen bestanden. Vielmehr war es wohl so, dass man, wenn einem
ein Sheriff Schwierigkeiten machte, zumindest Zeit gewinnen konnte, wenn man behauptete, man sei Johnny Faw, der Earl der Zigeuner.

Die Privilegien für Johnny Faw wurden daher auch bald wieder aufgehoben, dennoch war es fortan ein naheliegender Name für einen schottischen Zigeuner in einem Volkslied, so dass allein die Verwendung seines Namens in einigen Versionen kaum ausreicht, um einen Ursprung des Liedes beim historischen Johnny Faw Mitte des
16. Jahrhunderts zu suchen.

Matty Groves

Es gibt noch ein anderes Volkslied, das auffälige Parallelen zu Raggle Taggle Gypsy hat: Little Musgrave and Lady Barnard, heute eher bekannt unter dem Titel Matty Groves. Zigeuner kommen hier zwar keine vor und die Frau läuft auch nicht davon, ansonsten aber ist es fast dieselbe Geschichte: die Frau eines reichen Lords beginnt eine Affäre mit einem Bediensteten. Der Lord erfährt davon und reitet im wilden Galopp nach Hause, um die beiden noch im Bett liegend zu überraschen, woraufhin der Lord erst Matty Groves und dann auch seine Frau tötet, nachdem sie zu ihm sagt, dass ihr selbst ein Kuss von des toten Mattys Lippen noch lieber ist als der Lord mit all seinem Reichtum.

Wir erinnern uns: auch der Lord aus Raggle Taggle Gypsy sattelt sein schnellstes Pferd, um seine Frau dann in den Armen des Zigeuners zu finden. Der Dialog, der daraufhin erst zwischen dem Lord und Matty Groves und dann zwischen dem Lord und seiner Frau stattfindet, folgt derselben Dramaturgie wie der Dialog zwischen dem Lord und seiner Frau in Raggle Taggle Gypsy: es geht um die teuren Bettlaken und die Annehmlichkeiten des Wohlstandes, in dem sie dank ihres Ehemannes lebt und den ihr Matty Groves oder die Zigeuner sicher nicht bieten können. In beiden Fällen erklärt sie sehr zum Unverständnis ihres Ehemanns, dass ihr das alles gar nichts bedeutet.

Matty Groves muss deutlich vor 1613 ein bekanntes Lied gewesen sein. Auch wenn die damalige Textvariante nicht überliefert ist, ist anzunehmen, dass es einen großen Einfluss auf Raggle Taggle Gypsy hatte, weshalb es wohl kein konkretes historisches Ereignis als Grundlage des Liedes gab. Es ist eine Variante von Erzählmotiven,
die spätestens im 16. Jahrhundert weit verbreitet gewesen sein müssen.

Ursprüngliche Intention

Die Frage, die bleibt, ist die nach der ursprünglichen Intention des Liedes. Der nahezu feministische Ansatz der heutigen Fassung erscheint etwas unpassend für die Zeit der Entstehung. Naheliegender sind daher die Varianten, in denen entweder die Zigeuner (und manchmal auch die Frau) hingerichtet werden oder in denen die Frau
in bitterer Armut stirbt. Lieder, die als Warnung vor dem Ehebruch zu verstehen sind, waren nicht ungewöhnlich. Ein solches Lied, The Daemon Lover, hat eine sehr ähnliche Handlung wie Raggle Taggle Gypsy und erschien 1685 unter dem Titel A
Warning for Married Women. Defintiv war das die Intention der Textvarianten, in denen die Frau in Armut endet, aber war es auch die ursprüngliche Intention?

Ich glaube, dass Matty Groves, das ich für das ältere Lied halte, die Antwort gibt. Um das zu verstehen, muss man sich zuerst bewusst machen, dass Volkslieder so heißen, weil sie eben nicht die hohe Minnekunst an adligen Schlössern waren, sondern vom einfachen Volk gesungen wurden. Und das hatte nicht unbedingt immer eine gute Meinung von ihren adligen Herren.

Der Adlige in Matty Groves ist deutlich plastischer charakterisiert als jener in Raggle Taggle Gypsy. Und sehr unsympathisch. Mit dem Lord in Raggle Taggle Gypsy kann man sogar ein bisschen Mitleid haben – die Frau haut ihm ab und er versteht nicht mal warum -, aber der Adlige in Matty Groves ist einfach nur ein jähzorniger
Arsch, der meint, die Frau hätte ihm zu gehorchen, weil er so reich ist. Jegliches Verständnis für seine Wut, das man zu Beginn vielleicht noch hat, weil die Frau ihn ja immerhin tatsächlich betrügt, verschwindet, als er das Liebespaar kaltblütig ermordet.

Darüber hinaus fallen einige merkwürdige Handlungen auf. Ehebruch war damals zwar strafbar, dass der Lord den Liebhaber seiner Frau aber einfach ohne jegliche Gerichtsverhandlung tötet, war auch damals natürlich illegal. Allerdings besteht er darauf, dass Matty Groves erst aus dem Bett steigt und sich anzieht, weil niemand über
den Lord sagen soll, dass er einen nackten Mann erschlagen hätte. Er gibt ihm sogar das bessere seiner beiden Schwerter und lässt ihm den ersten Schlag.

Kann man hier noch lange darüber spekulieren, ob das ein Ausdruck großer Ehre und Fairness ist, dem eigentlich Unterlegenen eine letzte Chance zu lassen, macht die letzte Strophe deutlich, dass es eigentlich um die Parodie adliger Verhaltensweisen geht, wenn der Lord nach der Ermordung seiner Frau und dessen Liebhaber seine Diener anweist, dass man bei der Beerdigung der beiden sie über ihm begraben soll, weil sie „von adligem Stand“ war. Er hat sie gerade abgestochen wie ein Stück Vieh, besteht dann aber darauf, dass die adligen Normen gewahrt werden. Das ist ihm wichtiger als das Leben seiner Frau.

Dazu passt dann auch, dass der Lord in Matty Groves von dem Betrug durch einen anderen seiner Bediensteten erfährt, der ihm von der Affäre berichtet, um sich damit bei seinem Herrn einzuschleimen. So Leute mag keiner.

Die Intention in Matty Groves ist also klar und es ist dadurch naheliegend, dass auch Raggle Taggle Gypsy ursprünglich so zu interpretieren war, wie es auch in modernen Fassungen wieder dargestellt wird. Zwar nicht unbedingt als Aufruf zum Ehebruch, aber doch dazu im Zweifelsfall auf das eigene Herz zu hören und nicht auf gesellschaftliche Normen.

Spätere Überlieferung

Die Überlieferung hat sich heute in mehr oder weniger zwei Stränge aufgeteilt: den britisch/irischen und den amerikanischen. Der amerikanische Zweig lokalisiert unter Titeln wie Gypsy Davy oder auch Black Jack Davey den Text in die USA. Der britisch-irische geht hauptsächlich auf eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1906 zurück. Diese Variante war eigentlich eine recht eigenwillige Version, die nur in Somerset, also im Südwesten Englands, weit weg des ursprünglichen Entstehungsorts im schottisch-englischen Grenzgebiet, gesungen wurde.

Der Grund dafür, dass ausgerechnet diese Variante so populär wurde, ist, weil sie in einem Schulbuch veröffentlicht wurde und so sehr viele englische Schulkinder zuerst diese Variante kennenlernten. Die heute übliche Melodie ist sicher erst spät entstanden und eigentlich nur der Versuch, „Zigeunermusik“ zu imitieren, wobei das, was da imitiert wird, natürlich nur unser Klischee von Musik der Roma ist. Die amerikanische Variante dürfte – musikalisch – eher an den älteren Fassungen sein.

Textvariante von 1737:
Johny Faa, the Gypsie Laddie

The gypsies came to our good lord’s gate
And wow but they sang bonny,
They sang sae sweet and sae very compleat
That down came the fair lady;

And she came tripping down the stair,
And a’ her maids before her,
As soon as they saw here well-far’d face,
They coost the glamer o’er her,

Gae tak frae me this gay mantile,
And bring to me a plaidie,
For if kith and kin and a’ had sworn,
I’ll follow the gypsie laddie;

Yestreen I lay in a well-made bed,
And my good lord beside me;
This night I’ll ly in a tenant’s barn,
Whatever shall betide me,

Come to your bed, says Johny Faa,
Oh come to your bed, my deary,
For I vow and I swear by the hilt of my sword,
That your lord shall nae mair come near ye,

I’ll go to bed to my Johny Faa,
And I’ll go to bed to my deary,
For I vow and swear by what past yestreen,
That my lord shall nae mair come near me.

I’ll mak a hap to my Johny Faa,
And I’ll mak a hap to my deary,
And he’s get a’ the coat gaes round,
And my lord shall nae mair come near me

And when our lord came hame at e’en,
And speir’d for his fair lady,
The tane she cry’d and the other reply’d,
She’s away with the gypsie laddie.

Gae saddle to me my black black steed,
Gae saddle and mak him ready;
Before that I either eat or sleep,
I’ll gae seek my fair lady.

And we were fifteen well-made men,
Altho’ we were nae bonny,
And we were a’ put down for ane
A fair young wanton Lady

Eine Version wie sie heute so oder so ähnlich meistens gesungen werden:
The Raggle Taggle Gypsy

There were three young gypsies come to our hall door,
Big and brave and boldly-o
And one sang high and the other sang low,
And the other sang the Raggle Taggle Gypsy-o

Well it was upstairs downstairs the lady went
Put on her suit of leather-o
And there was a cry from around the door,
She’s away with the Raggle Taggle Gypsy-o

It was late that night when the Lord came in,
Enquiring for his Lady-o
And the servant girl she said to the Lord,
She’s away with the Raggle Taggle Gypsy-o

Then saddle for me my milk-white steed,
My big horse is not speedy-o,
Tonight I’ll ride, to seek my bride,
She’s away with the Raggle Taggle Gypsy-o

Well he rode east, and he rode west,
He rode north and south also,
Until he came to a wide open field,
That’s where he spied his Lady-o.

Tell me how could you leave your goose feather bed
With blankets strewn so comely-o?
How could you leave your newly-wedded Lord,
All for the Raggle Taggle Gypsy-o?

Well what care I for my goose feather bed?
Blankets strewn so comely-o?
Tonight I’ll lie in a wide open field,
In the arms of a Raggle Taggle Gypsy-o

Tell me how could you leave your house and your land?
How could you leave your money-o?
How could you leave your newly-wedded Lord,
All for the Raggle Taggle Gypsy-o?

Well what care I for the house and the land?
What do I care for the money-o?
I rather have a kiss from a yellow Gypsies lips
She’s away with the Raggle Taggle Gypsy-o

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