Gescheiterte Projekte

Folksongs

Was war die Idee?

Ein Blog, der sich mit der Bedeutung traditioneller Folksongs beschäftigt.

Warum wollte ich das machen?

Traditionelle Folkmusik ist unglaublich interessant. Anders als bei anderer Musik gibt es oft keine Originalfassung, im Laufe der Zeit experimentiert man mit Themen, Motiven und Ideen, verändert die Lieder so, schafft einen aktuellen Bezug und hält gleichzeitig die Erinnerung an Vergangenes aufrecht. Außerdem sind viele alte Lieder rätselhaft, weil die ursprüngliche Bedeutung für uns heute nicht mehr ganz nachvollziehbar ist. Darüber zu spekulieren, kann sehr viel Spaß machen, denn es ist eine Kommunikation mit jenen namenlosen, vergessenen Autoren, die mit ihrer Kreativität etwas Bleibendes geschaffen haben, das durch die Möglichkeit, sich selbst mit neuen Interpretationen einzubringen, nie an Bedeutung verliert. Es ist eine unterschätzte Kunstform, weil es ein kollektives Werk ist, es brauchte nicht die viel seltene Genialität einer einzelnen Person.

Außerdem stammen aus verschiedenen Gründe viele dieser Lieder, die heute noch gespielt werden, aus Irland oder Schottland, was mir die Möglichkeit gegeben hätte, mein persönliches Interesse an diesen Ländern und ihrer Geschichte mit einzubringen.

Warum ist es gescheitert?

Ein Blog über Folkmusik ohne Musik war eine selten dämliche Idee.

Link: https://darmundestat.wordpress.com/sonstiges/gescheiterte-projekte/folksongs/


Der Nachtwächter

Was war die Idee?

Eine Kurzgeschichtensammlung, die durch eine Rahmenhandlung miteinander verbunden sind und außerdem gegenseitige Bezüge in den Erzählmotiven und der Symbolik haben, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe eine zusammenhängende Erzählung auf der Metaebene, die der Leser selbst entschlüsseln muss.

Warum wollte ich das machen?

Ich hatte schon immer Ambitionen zum Schreiben. Meine erste Kurzgeschichte habe ich mit etwa 10 Jahren geschrieben, an die erste längere Geschichte habe ich mich mit 15 gewagt. Das war eine schöne Zeit, weil man schreiben konnte, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob das irgendwem außer mir gefiel. Wenn man etwas älter ist, macht man sich aber darüber Gedanken, wer das lesen will, was du da schreibst, und da kam ich dann auf halbem Weg immer zu dem Ergebnis: außer mir wohl niemand. Die Versuche „gefälliger“, also mehr auf ein Zielpublikum ausgerichtet, zu schreiben, scheiterten daran, dass mich diese Geschichten irgendwann zu langweilen begannen.

„Der Nachtwächter“ war ein Versuch, durch kurze, pointierte Geschichten es dem Leser einfacher zu machen und mich gleichzeitig „austoben“ zu können.

Warum ist gescheitert?

Das Konzept funktionierte nur in der Theorie. Die Geschichte auf der „Metaebene“ war nie völlig ausgearbeitet. Das war durchaus bewusst, denn die Idee hinter dem Konzept war auch, dass der Leser sich quasi selbst einbringt und die Geschichte dahinter für sich selbst findet, sie also für jeden ein wenig anders ist.

So fehlten mir aber naturgemäß Orientierungspunkte für den Verlauf der Geschichten und nachdem ich mit einer Geschichte, die ich intern als „erste Schlüsselgeschichte“ bezeichnete, trotz unzähliger Überarbeitungen nie zufrieden war, gab ich frustriert auf.

Ich versuchte zwar noch kurzzeitig einige weitere Geschichten zu schreiben, in der Hoffnung, dass ich dazu auch eine Lösung für die „Schlüsselgeschichte“ finden würde, tat ich aber nicht. Zwei weitere Geschichten waren noch zur Hälfte fertig, darunter der erste von noch mehreren geplanten Sprüngen in die Vergangenheit, existieren aber nur handschriftlich, weshalb sie hier nicht auftauchen.

Link: https://darmundestat.wordpress.com/sonstiges/gescheiterte-projekte/der-nachtwaechter/

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