Nachtrag zum Brandnachtmuseum/Saladin-Eck

Bei den Nutzer-Kommentaren beim Echo ist das zu lesen:

Man sollte daher beim Saladin den dort bestandenen, hohen Wehrturm der Stadtbefestigung wieder aufbauen, den Landgraf Philipp II. damals zur Verstärkung der Stadtmauer errichten ließ. Leider bestand er nicht sehr lange, deswegen ist er schlecht dokumentiert. Das ca. 25 m hohe, mit Arkaden und Wehrgang versehene Bauwerk wäre dort vis-à-vis des Schlosses sehr attraktiv und vielfältig nutzbar.

Irgendwer ne Ahnung, was damit gemeint sein soll? Ich wollte nachfragen, aber – sofern ich nicht zu doof dazu war – lässt das Echo keine direkten Antworten auf Nutzer-Kommentare zu und wenn ich es einfach so schreibe, steht es irgendwo völlig ohne Zusammenhang.

Mit diesen Angaben am Ende klingt das sehr konkret, nur ist der Rest halt völliger Unsinn. Beim Saladin-Eck lief die Stadtmauer überhaupt nicht vorbei und einen Landgraf Philipp II. gab es nicht. Zumindest nicht in Darmstadt, kann es gar nicht gegeben haben, denn die hessischen Landgrafschaften führten die gesamthessische Zählung weiter (deswegen ist ja auch der zweite Darmstädter Landgraf Ludwig V.) und die Ordnungszahl „II“ ist durch Philipp von Hessen-Rheinfels, dem einzigen Vertreter dieser Nebenlinie, vergeben.

 

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3 Responses to Nachtrag zum Brandnachtmuseum/Saladin-Eck

  1. Ralf Arnemann says:

    Das halte ich für einen Scherz.

    • Ja, kann natürlich auch sein, wobei ich irgendwie nicht den Eindruck hatte.

  2. Kristof says:

    Ich kenne an der Stelle nur den Löwenbrunnen.

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