Früheste Siedlungsstruktur in Eberstadt (und was persönliches zu Beginn)

Ich dachte, ich müsste mal wieder was in den Blog schreiben ;-), ich habe dabei allerdings zwei Probleme.

Das vergangene Jahr war etwas schwierig für mich, da ich mich beruflich neu orientieren musste – und streng genommen immer noch muss. Wegen meines eher krummen Lebenslaufs war ich gezwungen, mich anderweitig als bisher zu qualifizieren, was ich jetzt am 17.1. dann auch endlich abgeschlossen habe. Aktuell bin ich jetzt auf Stellensuche und warte auf Antworten auf Bewerbungen, so dass ich momentan endlich mal wieder etwas Zeit habe. Das kann sich aber – je nach dem, wie es weitergeht – auch schnell wieder ändern.

Das andere Problem ist, dass ich in letzter Zeit kein stadtgeschichtliches Thema mehr finde, das mich richtig „packt“. Die Sache ist für mich irgendwie an einem toten Punkt angekommen und ich beschäftige mich lieber mit anderen Dingen.

Es ist allerdings nicht so, dass ich es völlig aufgegeben habe, ich hatte in den letzten Monaten verschiedene Artikel/Blogeinträge entworfen, nur kam dabei am Ende nie etwas heraus, das ich interessant genug fand, um wirklich einen Artikel daraus zu machen.

Da ich momentan allerdings – aus obigen Gründen – ein wenig zu viel Zeit habe, möchte ich beispielhaft eine meiner Überlegungen der letzten Monate darlegen.

Dazu hatte ich mich mit der ursprünglichen Siedlungsstruktur Eberstadts beschäftigt. Die ersten Häuser scheinen nämlich nicht, wie man spontan vielleicht annimmt, am Markt gelegen zu haben, sondern bei der Kirche entlang der bogenförmig verlaufenden heutigen Odenwaldstraße im Bereich zwischen Heidelberger- und Ringstraße. Es war also vermutlich ein Reihendorf entlang der Überlandstraße (Karten dazu am Ende des Artikels).

Das ist für Darmstadt selbst insoweit sehr interessant, als die heute verschwundene Langegasse, die ich (im Gegensatz zu einigen – aber nicht allen! – Historikern) für den alten Überlandweg halte, an dem das ursprüngliche Dorf entstanden ist, einen ganz ähnlichen Verlauf hatte. Auch der jenseits des Baches, außerhalb der Siedlung liegende Marktplatz ist eine auffällige Parallele zwischen Darmstadt und Eberstadt.

Die naheliegende Erklärung dafür ist, dass der Marktplatz in beiden Orten erst entstanden ist, als die Grundstruktur des Dorfes schon seit längerem stand. Es ist zu vermuten, dass die ersten Häuser ungeplant entstanden sind und die Erweiterung mit Marktplatz dann geplant. In Darmstadt ist das eigentlich auch nachweisbar, denn der Marktplatz entstand wohl im Zuge des Baus der Wasserburg und dem damit einhergehenden Baus von Burgmannenhöfen rund um den Marktplatz. In Eberstadt war der Anlass vielleicht der Bau der Wildhube, was hier natürlich auch den oft herangezogenen, mystischen Wildhübner namens Ebar als Ortsgründer ausschließen würde, weil das Dorf demnach da ja schon längst existierte. Auch entspricht diese Reihenform des Dorfes nicht mal annähernd den Vorgaben einer Wildhube!

Interessant ist auch die Kirche. Ist diese unnatürliche S-Form der Straße der Sanddüne geschuldet, auf der die Kirche steht und die man beim Bau der Straße umgehen wollte? Oder verlief die Straße ursprünglich gerade und wurde erst mit dem Bau der Kirche verlegt? Beides ist möglich, ich vermute aber letzteres, denn verlängert man die heutige Büschelstraße vor der Kurve stur geradeaus, trifft man ziemlich genau auf die Odenwaldstraße und hat somit jene Kreuzung der Verkehrswege, die schon die Römer genutzt haben, wobei ich annehme, dass auch die Kurve der alten Bergstraße (heute Seeheimer Straße) erst mit der Anlage der Heidelberger Straße entstand und die Bergstraße ursprünglich geradeaus weiter verlief. Die Kurve der Odenwaldstraße ist dann so zu erklären, dass es darum ging, eine geeignete Stelle über die Modau zu finden. Derselbe Grund dürfte den Verlauf der Langegasse in Darmstadt bestimmt haben, dort halt, um eine geeignete Stelle über den Darmbach zu finden. Vielleicht ging es bei der Anlage dieser Dörfer also um die Kontrolle dieser Brücken, z.B. für die Erhebung von Zöllen?

Wenn es nicht darum ging, die Sanddüne zu umgehen, dann ist die Kirche erst deutlich nach dem Dorf entstanden. Gab es dann überhaupt ursprünglich eine Kirche? Ein Pfarrer in Eberstadt (und damit indirekt auch eine Kirche) ist erst ab dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Meine Vermutung ist ja, dass die auf -stat endenden Orte überwiegend von Alemannen gegründet wurden, die in der Anfangszeit der fränkischen Herrschaft im Gegensatz zu den christlichen Franken noch überwiegend heidnisch waren. Trotz der starken Bemühungen zur Christianisierung konnten die fränkischen Oberherren diesen kleinen, aus vermutlich weniger als 10 Höfen bestehenden alemannischen Dörfchen keinen eigenen Pfarrer samt Kirche bieten, weshalb diese von den originär fränkischen Siedlungen wie beispielsweise Bessungen aus kamen.

Was bei dieser Siedlungsstruktur natürlich etwas fraglich wird, ist meine Vermutung, dass die -stat-Orte ursprünglich militärisch-strategische Gründe gehabt haben könnten. Etwas, das ich aus der Art der Verteilung dieser Orte in Südhessen, viel deutlicher aber noch in der Wetterau geschlossen habe. Ich glaube nicht, dass sich an solchen militärischen Stellungen Reihendörfer bilden würden, sondern eher Haufendörfer. Die Anlehnung an eine Zollstation zur Kontrolle einer Brücke über die Modau dürfte da wahrscheinlicher sein. Wenn die Idee mit militärischen Stellungen nur nicht so schön elegant Vieles erklären würde, müsste man sie an dieser Stelle verwerfen. Zumindest muss aber überdacht werden, wie ein Reihendorf in diesem Zusammenhang erklärbar ist. Da fällt mir spontan nichts ein.

Allerdings muss man auf der anderen Seite auch sagen, dass die häufig herangezogenen Wildhübner als Ortsgründer dadurch keineswegs wahrscheinlicher werden, im Gegenteil, eine Wildhube war, was Größe, Struktur und selbst was die notwendigen Wirtschaftsgebäude betrifft, klar strukturiert und vom König/Kaiser vorgegeben. Ein Reihendorf passt da nichts ins Bild.

eberstadt1 eberstadt2 eberstadt3

(Links: Ausschnitt aus einer Karte von 1850/51, Mitte: zu vermutender ursprünglicher Straßenverlauf, Rechts: Straßenverlauf heute).

Die historische Karte habe ich – mal wieder – so bei Kristof Doffing gefunden (Link). Dafür gebührt ihm ein großes Dankeschön. Es ist aber auch nach wie vor unverständlich, warum eine Privatperson in seiner Freizeit es auf die Reihe bekommt, für das Internet historische Karten in hoher (!) Auflösung anzubieten, die offiziellen Stellen bei Stadt und Land aber nicht. Das ist zwar zugegebenermaßen in den letzten Jahren deutlich besser geworden, aber als ich versuchte zu recherchieren, wann die Eberstädter Kirchstraße ihren Namen erhalten hat, hätte ich mir bei dem Versuch, auf einem entsprechenden Digitalisat auf dem Server des Archivinformationssystems Hessens (Arcinsys) Straßennamen zu entziffern, beinahe die Augen ruiniert. Warum macht man sich die Mühe, eine Karte zu digitalisieren, deren Scan dann nahezu unbrauchbar ist?

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15 Responses to Früheste Siedlungsstruktur in Eberstadt (und was persönliches zu Beginn)

  1. Ralf Arnemann says:

    Nur ein paar Punkte, die mir so auffallen:
    1.) Ich wüßte spontan kein Beispiel, wo man eine neue Kirche direkt auf eine schon vorhandene Straße baut und die Straße anschließend herumleitet.
    Angesichts der Topographie scheint es so viel naheliegender, daß die Kirche auf den Hügel gebaut wurde (eine herausgehobene Position ist für eine Kirche immer schön) und daß die Straße den Hügel vorher und nachher umging.

    2.) Bei natürlich entstandenen Orten ist es wohl immer so, daß ein Marktplatz nachträglich neben die Wohnhäuser gebaut wird. Ein Markt lohnt sich ja erst, wenn eine gewisse kritische Masse an Bewohnern da ist.

    3.) Ich glaube auch nicht an die Wildhube oder den mythischen Ortsgründer. Aber grundsätzlich wäre es natürlich möglich, daß der heute übliche Name später (also mit „Ebar“ und Wildhube) entstand als die ersten Häuser des Orts.

    4.) Ich kann die These vom „militärisch-strategischem“ Ursprung der -stat-Orte nicht nachvollziehen. Das würde m. E. viel mehr zentralisierte Staatlichkeit voraussetzen als damals vorhanden war. Ich wüßte auch nicht, welche Strategie gegen welche Bedrohung diese Orte unterstützen könnten.

    5.) Auch beim Thema „Zollstation“ wäre ich skeptisch. Wir reden doch bei der Ortsgründung vom Anfang des Frühmittelalters. Ob der Handelsverkehr durch das spätere Eberstadt da wirklich schon die Einrichtung einer Zollstelle trug, d.h. den Lebensunterhalt eines Zolleinnehmers plus Überschuß für den Regionalherrn finanzieren konnte?

    6.) Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann steht nicht nur die Kirche auf eine Anhöhe, sondern südlich der Odenwaldstraße (innerhalb des Rings Odenwaldstraße, Ringstraße, Schloßstraße) ist auch ein Hügel.
    Dann wären die ersten Häuser einfach nur ein guter Platz um die Vorteile der nahen Modau zu nutzen, aber schon so weit den Hügel hoch zu siedeln, daß man vor Überschwemmungen sicher ist.

    • Angesichts der Topographie scheint es so viel naheliegender, daß die Kirche auf den Hügel gebaut wurde (eine herausgehobene Position ist für eine Kirche immer schön) und daß die Straße den Hügel vorher und nachher umging.

      An sich würde ich dem ja zustimmen, aber ich finde es sehr seltsam, dass man die Kreuzung der beiden Hauptverkehrswege ausgerechnet an die Stelle gelegt hat, wo man mit der Düne so ein Hindernis hat, weil das ergibt dann ausgerechnet an der wichtigen Kreuzung so ein wildes Durcheinander mit engen Kurven und sinnlosen Umwegen. Die Heidelberger Straße nördlich der Kirche gab’s damals noch nicht, der Bogen der Seeheimer Straße ist daher reichlich sinnbefreit, da man ja ursprünglich ohnehin nur zur Odenwaldstraße wollte. Ich müsste mir das mal vor Ort ankucken, aber soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, würde die Büschelstraße, wenn man sie einfach geradeaus verlängert, gar nicht die komplette Düne hinauf müssen. Für die Römer, die diese Kreuzung ja bereits benutzt haben dürften, war das sicher kein Hindernis. Ich glaube eher, dass dieser Umweg am ehesten daher rührt, dass der Erbauer der Kirche ein bisschen mehr Grundstück wollte.

      Bei natürlich entstandenen Orten ist es wohl immer so, daß ein Marktplatz nachträglich neben die Wohnhäuser gebaut wird.

      Kommt auf den Dorftyp an, Dörfer haben sich meist an irgendwas orientiert, das kann auch ein zentraler Platz oder Feld gewesen sein. Bei ursprünglichen Reihendörfern ist die Aussage aber völlig richtig, da bei diesen meist eine Straße dieser Orientierungspunkt war (der da natürlich eher eine Linie als ein Punkt ist 😉 ).

      Ich glaube auch nicht an die Wildhube oder den mythischen Ortsgründer. Aber grundsätzlich wäre es natürlich möglich, daß der heute übliche Name später (also mit „Ebar“ und Wildhube) entstand als die ersten Häuser des Orts.

      Völlig richtig. Und gerade bei Darmstadt habe ich mir diese Möglichkeit schon öfters überlegt, da der Name so sehr anders ist als die anderen -stat-Orte, bei denen man einen Sach- oder Tierbezug zumindest erahnen kann. Was aber kaum wahrscheinlich sein dürfte, ist, dass das quasi bei allen -stat-Orten so geschehen ist, so dass man erst mal eindeutig klären muss, wie die Namen üblicherweise entstanden sind und dann kann man schauen, wo vielleicht später eine Namensänderung stattfand. Dann meinetwegen auch nach einer Person.

      Ich kann die These vom „militärisch-strategischem“ Ursprung der -stat-Orte nicht nachvollziehen. Das würde m. E. viel mehr zentralisierte Staatlichkeit voraussetzen als damals vorhanden war. Ich wüßte auch nicht, welche Strategie gegen welche Bedrohung diese Orte unterstützen könnten.

      Die Idee kommt eigentlich eher von den -stat-Orten in der Wetterau. In Südhessen ist das etwas schwieriger zu zeigen, scheint mir zumindest aber ähnlich zu sein. In der Wetterau ist es ziemlich eindeutig, dass die -stat-Orte im Vorfeld des Glaubergs entstanden sind. entweder um die dortige Höhenburg zu versorgen oder als Vorposten. Auf dem Glauberg gab’s nicht nur den berühmten Keltenfürsten, sondern später auch eine alemannische Höhenburg. Es ist also möglich, dass die -stat-Orte in der Zeit des fränkisch-alemannischen Konflikts entstanden sind, quasi als eine Art Verteidigungslinie gegen die einfallenden Franken. In Südhessen wäre etwas ähnliches denkbar und würde die Verteilung der -stat-Orte besser erklären als eine einfache Anordnung nach ökonomischen Gründen. Zentralisierte Staatlichkeit brauchte man dazu nicht, nur einen regionalen zentralen Militärstandort wie er in der Wetterau mit dem Glauberg bekannt ist. In Südhessen wäre er freilich erst noch nachzuweisen.

      Auch beim Thema „Zollstation“ wäre ich skeptisch. Wir reden doch bei der Ortsgründung vom Anfang des Frühmittelalters. Ob der Handelsverkehr durch das spätere Eberstadt da wirklich schon die Einrichtung einer Zollstelle trug, d.h. den Lebensunterhalt eines Zolleinnehmers plus Überschuß für den Regionalherrn finanzieren konnte?

      Schwer zu sagen. Andererseits könnte es ja noch auf die Römer zurückgehen. Die sind über die Stelle definitiv gekommen und im Frühmittelalter stand eine alte Brücke aus der Zeit vielleicht noch. Wäre dann natürlich auch eine mögliche Erklärung, warum der Ort genau dort entstand, weil da -ähnlich wie bei Dieburg- noch brauchbare Reste aus der Römerzeit standen.

      Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann steht nicht nur die Kirche auf eine Anhöhe, sondern südlich der Odenwaldstraße (innerhalb des Rings Odenwaldstraße, Ringstraße, Schloßstraße) ist auch ein Hügel.
      Dann wären die ersten Häuser einfach nur ein guter Platz um die Vorteile der nahen Modau zu nutzen, aber schon so weit den Hügel hoch zu siedeln, daß man vor Überschwemmungen sicher ist.

      Das auf jeden Fall. Genau das ist ja auch der Grund, warum ich bei Darmstadt den Überlandweg entlang der Langengasse vermute und nicht – wie einige andere – direkt am Schlossgraben vorbei, weil der Weg sonst ständig überschwemmt gewesen wäre. Allerdings würde ich diese natürlichen Begebenheiten als Hintergrund für den Straßenverlauf annehmen. Das Dorf hat sich dann entlang der Straße entwickelt. Im Prinzip kommt das aber natürlich auf dasselbe raus.

  2. Ralf Arnemann says:

    > aber ich finde es sehr seltsam, dass man die Kreuzung der beiden
    > Hauptverkehrswege ausgerechnet an die Stelle gelegt hat, …
    Na ja, eigentlich legt man ja keine Kreuzung.
    Sondern man plant oder es entwickeln sich die beiden Wege, der Geographie folgend. Und dann treffen sie sich halt irgendwo.

    WENN ich die örtlichen Gegebenheiten richtig in Erinnerung habe, dann geht die Nord-Süd-Straße von Süden kommend zwischen den beiden Hügeln hindurch und dann wohl zu einer Modaufurt – das könnte durchaus zur Kurve Odenwaldstraße führen.
    Und die Ost-West-Straße würde auch nicht an der Modau verlaufen, sondern im trockenen Gebiet, also am Fuß der Hügel entlang.
    Dann wäre es gar keine echte Kreuzung, sondern am westlichen Ende der Odenwaldstraße wären dann beide Straßen beieinander.

    > würde die Büschelstraße, wenn man sie einfach geradeaus verlängert,
    > gar nicht die komplette Düne hinauf müssen.
    Genau. Die bleibt nördlich der Düne, trifft sich am Lokales mit der von Süden kommenden Straße und etwas weiter östlich zweigt es dann wieder ab nach Norden.

    > In der Wetterau ist es ziemlich eindeutig, dass die -stat-Orte im Vorfeld des
    > Glaubergs entstanden sind.
    Interessant. Gibt es irgendwo eine Liste, welche konkreten Orte das sind?

    > In Südhessen wäre etwas ähnliches denkbar …
    Welche „stat“s müßte man hier berücksichtigen?
    Für einen zentralen Militärstandort fällt mir erst einmal nichts ein.

    > Wäre dann natürlich auch eine mögliche Erklärung, warum der Ort genau dort entstand,
    > weil da -ähnlich wie bei Dieburg- noch brauchbare Reste aus der Römerzeit standen.
    Eine noch brauchbare Römerbrücke wäre auf jeden Fall eine Erklärung. Aber davon hätte man doch bestimmt Reste gefunden …

    • Interessant. Gibt es irgendwo eine Liste, welche konkreten Orte das sind?

      Naja, streng genommen nicht, aber ich hatte mal versucht, ein Schaubild der Verteilung anzufertigen: https://darmundestat.files.wordpress.com/2012/04/niddastat.jpg (wobei Altenstadt eigentlich nicht dazu gehört, das ist ne alte Römersiedlung, die ähnlich wie Dieburg deswegen „alte Stadt“ genannt wurde). Markus Zwittmeier hatte sich das Ganze vor einigen Jahren auch mal vor Ort angesehen: http://www.tribur.de/blog/2010/11/07/die-wetterauer-stadtlinie-vor-ort/ . Ich selbst war auch mal da, hab mir da aber eher den Glauberg angeschaut anstatt nach Stat-Orten Ausschau zu halten. Was mir da aber auffiel: es gibt da vor dem Museum eine schöne Möglichkeit nach Südosten zu blicken. Das ist ein ganz ähnlicher Blick wie in die Wetterau. Auf der Seite gibt es aber scheinbar keine -stat-Orte. Wenn ich jetzt die drei „Völker“ heranziehe, die auf dem Glauberg eine Höhensiedlung hatten, Kelten, Alemannen und Franken, stellt sich die Frage, wieso es dort eine Grenze dieser Art von Ortsbezeichnung gibt, wo die jeweiligen Herrscher des Glaubergs wohl über beide Seiten geherrscht haben. Und eine Erklärung dafür wäre eben, dass Nordwesten für die Alemannen „feindwärts“ war.

      Welche „stat“s müßte man hier berücksichtigen?

      Auch hier kann man das so 100%-ig natürlich nicht sagen, aber ich würde schon von den allermeisten ausgehen, Eberstadt, Pfungstadt, Crumstadt und Stockstadt beispielsweise scheinen den Weg nach Süden abzuriegeln, sie liegen ungefähr auf einer Linie, wenn die Franken durch Südhessen marschierten, mussten sie an einem dieser Orte vorbei, auch wenn sie nicht brav auf der Straße blieben, der Rest war Moorlandschaft oder altes Neckarbett. Die alte Straße führte zwar an Eberstadt und Pfungstadt vorbei, zog dann aber nach Gernsheim weiter, spielte also bei der Gründung der -stat-Orte eine untergeordnete Rolle.

      Eine noch brauchbare Römerbrücke wäre auf jeden Fall eine Erklärung. Aber davon hätte man doch bestimmt Reste gefunden

      Sagen wir im Gegensatz zu vielen Dingen aus der alemannisch/fränkischen Zeit wären die Chancen, solche Reste noch zu finden, zumindest nicht schlecht. Dass die Römer beiderseits der Modau gesiedelt haben, vermutlich villae rusticae, ist ja belegt.

  3. Ralf Arnemann says:

    > ein Schaubild der Verteilung anzufertigen
    Interessant. Aber natürlich etwas unvollständig – eigentlich bräuchte man ja eine Karte mit den schon vorhandenen Siedlungen und dann die stat-Neugründungen dazu. Denn neu gegründet wird ja dort, wo eine Lücke ist. Wenn alte Siedlungen in die strategische Planung passen, wird man die ohne Umbenennung benutzen.

    Aber ehrlich gesagt fällt mir zu der Karte überhaupt keine strategische Interpretation ein, insbesondere nicht auf den Glauberg bezogen. Es macht eher den Eindruck, da wären zwei neue Wegeverbindungen entstanden – eine von Nordosten (hinter Ranstadt) und eine von Nordwesten (hinter Ockstadt) kommend und bei Ilbenstadt treffen die sich.

    > stellt sich die Frage, wieso es dort eine Grenze dieser Art von Ortsbezeichnung gibt,
    > wo die jeweiligen Herrscher des Glaubergs wohl über beide Seiten geherrscht haben.
    Richtig. Und mein Eindruck ist, daß der Gleuberg für die Ortsgründungen nicht relevant gewesen ist.

    > Und eine Erklärung dafür wäre eben, dass Nordwesten für die Alemannen „feindwärts“ war.
    Aber gegen eine solche Bedrohung wäre nicht der Gleuberg die zentrale Festung.

    Daß auch auf dem Gleuberg ein alemannischer Fürst saß ist eine Sache. Aber für die Alemannen insgesamt wäre es bei der Verteidigung der Wetterau gegen die Franken viel naheliegender, die römischen Strukturen weiter zu benutzen.
    Mit Friedberg im Zentrum, mit gut ausgebauten Wegebeziehungen nach Süden ins alemannische Hauptgebiet und mit diversen Kastellresten als Vorburgen für Friedberg. Der Glauberg und die „stat“-Gründungen sind da eher Hinterland.

    > Eberstadt, Pfungstadt, Crumstadt und Stockstadt beispielsweise scheinen
    > den Weg nach Süden abzuriegeln, sie liegen ungefähr auf einer Linie,
    > wenn die Franken durch Südhessen marschierten,
    Was ich von dieser Zeit militärhistorisch mitgekriegt habe wären solche „Abriegelungen“ noch viel zu früh für die bescheidenen strategischen Möglichkeiten.
    Eine solche „Festungskette“ kann auch nur funktionieren, wenn es dahinter eine zentralen Stützpunkt gibt mit Truppen, die einzelne Punkte dieser Kette schnell erreichen können. Das kann ich hier nicht erkennen.
    Jede dieser kleinen Siedlungen wäre so schwach, daß jedes fränkische Herr die im Vorbeigehen erledigt. Und dahinter gibt es nichts, was die Vorwarnung oder den Zeitverlust durch so einen Vorposten nutzen könnte.

    >Sagen wir im Gegensatz zu vielen Dingen aus der alemannisch/fränkischen Zeit wären
    > die Chancen, solche Reste noch zu finden, zumindest nicht schlecht.
    Die interessante Frage: Hat man je danach gesucht. Bzw. sind die Reste bei einem Brückenneubau ignoriert bzw. überbaut worden.

    • eigentlich bräuchte man ja eine Karte mit den schon vorhandenen Siedlungen und dann die stat-Neugründungen dazu.

      Das ist leider schwierig, da man so gut wie nie die Reihenfolge der Gründungen weiß. Man macht das meist grob an den Suffixen fest, also -stat-Orte sind älter als -heim-Orte, -heim-Orte sind älter als -hausen-Orte. Bei den -ingen-Orten (wie zB Bessungen) ist man sich aber schon uneins, ob die vor oder nach den -stat-Orten entstanden sind. Oder vielleicht auch parallel. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass es keine eindeutigen Zeiten gibt, an denen die Verwendung der jeweiligen Suffixe endete. So hat Seligenstadt zB sein -stat erst im 9. oder 10. Jahrhundert bekommen, vorher hieß es Mühlheim. So was kann natürlich auch bei anderen -stat-Orten der Fall sein, nur dass es dort nicht so eindeutig dokumentiert ist.

      Wenn alte Siedlungen in die strategische Planung passen, wird man die ohne Umbenennung benutzen.

      Tendenziell wurde zwar wohl nicht allzu viel umbenannt, was aber kaum erhalten blieb, sind alte römische Namen. Da die nachhaltiger gebaut haben als die Germanen, wurden deren Siedlungen aber häufig auch später wieder genutzt, wenn sie nicht ohnehin auch nach dem Fall des Römischen Reichs durchgängig weiter genutzt wurden.

      Aber ehrlich gesagt fällt mir zu der Karte überhaupt keine strategische Interpretation ein, insbesondere nicht auf den Glauberg bezogen. Es macht eher den Eindruck, da wären zwei neue Wegeverbindungen entstanden – eine von Nordosten (hinter Ranstadt) und eine von Nordwesten (hinter Ockstadt) kommend und bei Ilbenstadt treffen die sich.

      Selbstverständlich waren da auch Wege, die Orte mussten ja irgendwie verbunden sein. -heim-Orte sind allerdings etwas anders verteilt, was aber auch dadurch erklärt werden kann, dass spätere Siedlungen vorher ungünstige Standorte nutzen konnte, weil es schlicht einen technischen Fortschritt gab.

      Interessant ist aber, dass einige Orte an alte Römerstätten angelehnt wurden, teilweise waren das Lager, teilweise villae rusticae. Nun hatten die Römer aber eine andere Verteidigungsstrategie als Kelten und Germanen, die haben keine Höhenfestungen gebaut, sondern Grenzwälle gezogen und diese mit Kastellen geschützt. Genau aus dem Grund war der Glauberg zwischen der Kelten- und der Alemannenzeit nicht besiedelt, das haben die Römer schlicht nicht zugelassen, und selbst nutzen war nicht ihr Stil.

      Der Limes folgt der Linie vor dem Glauberg aber nicht vollständig, hinter Florstadt geht er mehr oder weniger direkt nach Echzell weiter, wo es nebenbei bemerkt eine Wüstung namens Steinerstadt gab, deren Name vielleicht auch auf eine weiter genutzte Römersiedlung hindeutet. Nieder- und Ober-Mockstadt sowie Ranstadt entstanden aber ohne Anlehnung an römische Siedlungspunkte. Warum ist man da vom vorgefertigten Weg abgewichen? Am naheliegendsten dürfte sein, dass man dadurch näher am Glauberg war. Übrigens: noch ein Stück weiter nördlich von Ranstadt ist der Wartberg, der namentlich wohl als Beobachtungsposten zu werten sein dürfte.

      Denkbar ist, dass die -stat-Orte eine Art Nachrichtenkette waren. Das würde auch die Silbe -stat vielleicht erklären, denn vielleicht ist es ein Lehnwort vom Lateinischen stationes, auch wenn sich die ursprüngliche Bedeutung da natürlich sehr verändert hätte.

      Eine solche „Festungskette“ kann auch nur funktionieren, wenn es dahinter eine zentralen Stützpunkt gibt mit Truppen, die einzelne Punkte dieser Kette schnell erreichen können.

      Das ist richtig. Ist aber vielleicht auch einfach nur noch nicht identifiziert, die Bedeutung des Glaubergs ist ja auch noch nicht so lange bekannt. Dass die Alemannen die Höhenzüge entlang der Bergstraße für irgendwelche Befestigungen genutzt haben, erscheint zumindest naheliegend. Das war ja Grenzgebiet, die Franken saßen rund um jenseits des Rheins bevor sie Südhessen annektierten. Irgendwelche Verteidigungsanlagen der Alemannen sollten in dieser Gegend durchaus wahrscheinlich sein.

      Jede dieser kleinen Siedlungen wäre so schwach, daß jedes fränkische Herr die im Vorbeigehen erledigt.

      Vielleicht ist der Begriff „militärisch“ da ein wenig missverständlich. Ich meine damit natürlich nicht, dass mit den Orten ein fränkisches Heer zurückgeschlagen werden sollte. Vielleicht ist „Wachposten“ ein besserer Begriff. Es ging darum, dass die Franken nicht einfach so hin und her spazieren und auskundschaften konnten.

      Die interessante Frage: Hat man je danach gesucht.

      Gezielt wird bei uns archäologisch nur sehr wenig gemacht. Bürokratisch zu kompliziert, dazu teuer und oft nur regional von Interesse. Die meisten interessanten Funde stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Ich würde nicht ausschließen, dass an der Modau noch Reste einer alten Römerbrücke irgendwo zu finden sind.

      • Ralf Arnemann says:

        > Das ist leider schwierig, …
        Klar, deswegen sagte ich ja auch „eigentlich bräuchte man“. Es ist halt nur sehr schwer über den Sinn von Neugründungen zu spekulieren wenn man nicht einmal weiß, was vorher schon alles da war.

        > Selbstverständlich waren da auch Wege, die Orte mussten ja irgendwie verbunden sein.
        Die Frage ist nur: Gab es den Weg nur, weil man halt Orte gegründet hatte und die mußten anschließend verbunden werden?
        Oder gab es eine Wegeverbindung, an der dann die Orte entstanden?
        Mir kommen die „stat“-Orte vor wie die Perlen an einer Schnur …

        > Nun hatten die Römer aber eine andere Verteidigungsstrategie als Kelten und Germanen,
        Richtig. Aber Friedberg paßte in beide Strategien, als Kastell und Höhenburg. Und es hatte die Lage und die Straßen, die für beide Strategien nötig waren, um die Wetterau gegen Nordwesten zu verteidigen.
        Wenn man die Gegend gegen die Franken verteidigen möchte, ist der Glauberg eigentlich viel zu weit hinten.

        > Denkbar ist, dass die -stat-Orte eine Art Nachrichtenkette waren.
        Nicht bei den Alemannen dieser Zeit. Da war ein Meldereiter das höchste der Gefühle, für eine Kette von fest besiedelten Stationen fehlte jede ökonomische Grundlage.

        > Ist aber vielleicht auch einfach nur noch nicht identifiziert,
        Es bietet sich eigentlich kein Ort wirklich an. Das müßte eine gut zu verteidigende Stellung etwas südlich der „Sperrlinie“ sein, von der aus man alle Orte der Linie, also von Ramstadt bis Stockstadt schnell erreichen kann.
        Und das setzt eine strategische Konzeption voraus, die es m. E. in dieser Zeit noch nicht geben konnte.

        > Irgendwelche Verteidigungsanlagen der Alemannen sollten in dieser Gegend
        > durchaus wahrscheinlich sein.
        Ja, aber eher mit Fluchtburg-Charakter, nicht als strategische Festung für eine aktive Gelände-Verteidigung.

        > Ich meine damit natürlich nicht, dass mit den Orten ein fränkisches Heer
        > zurückgeschlagen werden sollte.
        Schon klar. Aber es muß mindestens möglich sein, einen gewissen Zeitgewinn zu erreichen, während die Warnung ins Hinterland geht.

        Beispiel die Frankfurter Warten: Gerade so befestigt (im Kontext der Landwehr!) und verteidigt, daß sie einen Angreifer etwas aufhalten konnten. Keine echte Armee hat Schwierigkeiten mit so einem Posten, aber sie kommt nicht ohne Zeitverlust daran vorbei.
        Und in dieser Zeit konnte Frankfurt mobilisieren.

        So funktioniert ein strategisches Sperrsystem. Und dafür fehlen bei den Alemannen und in Südhessen eigentlich die Voraussetzungen, insbesondere die schnell mobilisierbaren Militärkräfte in Reichweite.

        • Die Frage ist nur: Gab es den Weg nur, weil man halt Orte gegründet hatte und die mußten anschließend verbunden werden?

          Das ist natürlich nicht zu beantworten. Ich würde aber eher dazu tendieren, dass der Weg Folge der Orte ist, weil der ursprüngliche Weg war wohl die Römerstraßen gewesen.

          Mir kommen die „stat“-Orte vor wie die Perlen an einer Schnur …

          Richtig beobachtet, genau das ist aber das Ungewöhnliche, denn Suffixe tauchen eher in einer Haufenform auf, wie an einer Perlenkette ist eher selten. Und nach Straßen hat man sich naturgemäß immer orientiert. Irgendwas besonderes ist mit den -stat-Orten in der Wetterau daher schon anzunehmen.

          Wenn man die Gegend gegen die Franken verteidigen möchte, ist der Glauberg eigentlich viel zu weit hinten.

          Das seh ich nicht so. Es ist ja sicher nicht so gewesen, dass da eine Grenze gefallen ist und die Alemannen waren besiegt, sondern es werden wohl immer nur kleine Gebiete nach und nach an die Franken gefallen sein, teilweise dann auch wieder zurück an die Alemannen. Der Glauberg dient der Kontrolle des Niddatals und das war sicherlich zu irgendeinem Zeitpunkt des fränkisch-alamannischen Konflikts umkämpft oder zumindest umstritten. Angenommen, die Franken hatten zu irgendeinem Zeitpunkt die Gegend um Friedberg besetzt, was wahrscheinlich irgendwann mal passiert sein dürfte, dann war das Niddatal die Grenze, die die Alemannen verteidigten.

          Aber es muß mindestens möglich sein, einen gewissen Zeitgewinn zu erreichen, während die Warnung ins Hinterland geht.

          Wäre zB ein Lärmfeuer für so einen Zeitgewinn nicht ausreichend? So furchtbar schnell konnte man durch Südhessen damals mit einem Heer nicht marschieren.

          • Ralf Arnemann says:

            > Irgendwas besonderes ist mit den -stat-Orten in der Wetterau daher schon anzunehmen.
            Auf jeden Fall. Die Formation ist zu auffällig. Nur die strategischen Ideen und den Glauberg-Bezug sehe ich halt nicht.

            > Der Glauberg dient der Kontrolle des Niddatals und das war sicherlich zu
            > irgendeinem Zeitpunkt des fränkisch-alamannischen Konflikts umkämpft
            > oder zumindest umstritten.
            Ich weiß nicht, wie die Konflikte dort genau gelaufen sind (weiß wahrscheinlich keiner, weil die Überlieferung extrem dünn ist). Aber wenn die eigentliche Wetterau um Friedberg schon fränkisch geworden ist, dann sind Glauberg und Niddatal nur noch dünne Ausläufer des alemannischen Gebiets. Und dann sind auch keine Neugründungen so weit westlich davon möglich.

            > Wäre zB ein Lärmfeuer für so einen Zeitgewinn nicht ausreichend?
            Zeitlich auf jeden Fall. Nur: Es fehlt im Zweifelsfall die parat stehende Garnison, die Zeitgewinn nutzen könnte.
            Die frühgermanischen Heere brauchten Tage und Wochen zur Mobilisierung (je nach Größe), ein paar Stunden Zeitgewinn durch einen Vorpostenkette von Siedlungen wären da bedeutungslos.

            Na ja, dabei werden wir es hier wohl belassen müssen – es fehlen viel zu viel Fakten.
            Aber interessant ist diese Zeit schon, vielen Dank für Deine Blogbeiträge!

  4. Kristof says:

    Ich kenne die Bodenbeschaffenheit bei Eberstadt nicht. Aber in feuchten Gegenden liegen Wege und Straßen oft gerade da, wo es nicht ganz so sumpfig ist. Es ist also durchaus möglich, daß an der Kreuzung von zwei Straßen genau der feste Baugrund für eine Kirche war. (Nur eine Idee.)

    • Die Kirche ist wohl bewusst auf die Sanddüne wegen dem trockenen, vor allem aber höheren Standort gebaut worden. Die Kreuzung liegt aber neben der Düne.

  5. Kristof says:

    Zum Thema Karten: Auf meiner Seite kann man auf alle Einträge mit Textanker verweisen, in diesem Fall mit http://darmstadt.ykom.de/serverlocal/diys_static/da_sammlung_karten_divers.html#DA1851__ID_23_0_2017_14_37_44_667 Der Link findet man immer hinter dem (#) in den Überschrift.

    Man muss aber sagen, daß die ULB inzwischen sehr aufgeschlossen ist bzgl. Veröffentlichungen, viele Karten sind schon georeferenziert. Alle Karten der Tukart-Sammlung sind in höchster Auflösung verfügbar, leider aber nur im unpraktischen Zoomify-Viewer.
    Arcinsys ist in Wahrheit von amerikanischen Sicherheitsbehörden entwickelt worden als Verschärfung des Waterboardings. Wer nicht spurt, muss sich stundenlang durch Suchbäume hangeln und versuchen, Permalinks zu erzeugen.
    Ich hoffe, mit meiner Seite die Qualen für „Heimatforscher“ etwas zu linden 😉

  6. Ralf Arnemann says:

    SEHR schöne Karten. Aber für unsere Fragen natürlich etwas zu neu …

    Insbesondere bei der Römerbrückenfrage überlege ich gerade, daß der Lauf der Modau vor eineinhalbtausend Jahren doch bestimmt nicht der gleiche gewesen ist wie heute (oder im 19. Jahrhundert).

    • daß der Lauf der Modau vor eineinhalbtausend Jahren doch bestimmt nicht der gleiche gewesen ist wie heute

      Muss ich mal schauen, ob ich dazu was finde. Flussläufe ändern sich natürlich öfters, allerdings allzu große Veränderung sollte man bei der Modau glaub ich nicht erwarten, aber wie gesagt, da hab ich jetzt erst mal keine Ahnung…

  7. Drumer says:

    Um mal meine persönliche Meinung abzugeben:
    Ich finde, da das hier dein Blog ist, darfst du uns gerne auch mit anderen Themen begleiten. 🙂 Klar ist es hier überwiegend ein Publikum, dass lokale Stadtgeschichte interessant findet, aber ich denke jeder von uns hier ist in der Lage auch mal Artikel zu lesen, die über ein spannendes Thema gehen. 😉
    Also wenn dich die Stadtgeschichte mal nicht packt, aber du Lust hast über etwas anderes zu schreiben, dann immer raus damit. 🙂 Ich persönlich freue mich. 🙂

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