Fröhlich entschuldigt sich…

…sagt das Echo: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Doris-Froehlich-entschuldigt-sich-im-Parlament;art1231,3310667

Bzgl. Politikstil bleibt aber dennoch die Frage, wieso die Stadtverordnetenvorsteherin das Rechtsamt nicht gefragt hat, bevor sie eine solch absurde Pressemitteilung raushaut. Nichts ist peinlicher, als mit vollem Enthusiasmus und im herablassenden Ton andere zu belehren und dann von Leuten, die wirklich Ahnung davon haben, gesagt bekommen zu müssen: was du da erzählst, ist völliger Quatsch.

Addiert man das zu einigen anderen, für sich genommenen nur Kleinigkeiten, kann man mittlerweile nur zu dem Schluss kommen, dass Fröhlich von ihrem Amt vollkommen überfordert ist. Auch klärt das meiner Meinung nach nicht die Frage, warum keiner der, die da im Parlament mehrheitlich einem eindeutig die Geschäftsordnung verletzenden Antrag zugestimmt haben, sich nicht einmal dazu geäußert haben, zumindest mit einigen Tagen Abstand wäre das angezeigt gewesen.

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4 Responses to Fröhlich entschuldigt sich…

  1. Marc says:

    Ich frage mich ja, wann jetzt die ganzen Apologeten zurückrudern. Vor einem Monat auf Facebook und vor zwei Wochen noch woanders war das ja noch fleißig verteidigt worden.

    Aber schön. wenn man mal mit einer Vermutung (Rechtsamt nicht gefragt) doch recht hatte. 😀

    • Erich Bauer says:

      Frau Fröhlich hat sich dafür entschuldigt, dass sie in der Hektik der Sitzung am 13.09.2012 eine falsche Entscheidung getroffen habe. Kein Wort der Entschuldigung zu den Vorwürfen an die UWIGA in ihrer Presseerklärung vom 18.09.2012.

      • Marc says:

        Wobei ich es dabei belassen würde. Irgendwann muss man aus den Gräben auch wieder rauskommen können. 🙂

    • Helmut Klett says:

      Öffentlich zurückrudern ?? – das wäre zu viel verlangt.
      In unserer Presseerklärung haben wir gerade nicht Frau Fröhlich speziell kritisiert, sondern die StaVo, die das zuließ. Das dürften manche der Apologeten bemerkt haben. Der CDU mag es zur Ehre gereichen, dass zwei Ihrer Mitglieder durch Fernbleiben bei den weiteren Abstimmungen still gegen diesen Ablauf protestierten.
      Ansonsten würde es mir reichen, wenn so manche / mancher etwas nach diesem Vorfall selbstkritisch „in sich ginge“. Den persönlichen Vorwurf von Frau Fröhlich (Ihr O-Ton: „Die Behautptung von Herrn Klett, Uwiga,…“) an mich, ich sei undemokratisch (und das nach Abstimmung mit dem Rechtsamt laut Ihres Anschreibens), sehe ich allerdings nur sehr vage, wenn überhaupt, aus der Welt geschafft.

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