Neues vom Frankenstein

Nachdem ich meinen alten Blog und auch sonst alles gelöscht hatte, was ich im Internet veröffentlicht hatte, kam die Anfrage vom Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein, ob sie meine Ausführungen zum Thema Johann Konrad Dippel als angebliche Vorlage für den Roman Frankenstein auf ihren Internetseiten veröffentlichen dürfen. Ich hatte aber zwischenzeitlich erneut dazu recherchiert und war dabei auf völlig neue Sachen gestoßen. Ich habe daher dann meinen Aufsatz dazu noch einmal komplett überarbeitet und die neuen Erkenntnisse eingearbeitet, was mich mehr oder minder die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr gekostet hat.

Der Geschichtsverein hat das zwischenzeitlich veröffentlicht, weshalb ich selbst jetzt erst mal nichts weiter dazu sage, sondern einfach auf den Aufsatz verlinke: http://eberstadt-frankenstein.de/content/konstruktion_eines_mythos.pdf

Trotzdem ich das Ding ich weiß nicht wie oft durchgelesen habe, sind immer noch ein paar Rechtschreib- und Tippfehler drin. Ich bitte das zu entschuldigen, aber ich kann mir leider keinen Lektor leisten 😉 .

Auf eines möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch hinweisen: da das nun beim Geschichtsverein veröffentlicht ist, könnte der ein oder andere auf die Idee kommen, dass es lediglich der Geschichtsverein wäre, der die Behauptungen, Shelley wäre von der Burg Frankenstein und Johann Konrad Dippel inspiriert worden, anzweifelt. Dazu ist zu sagen: ich habe dem Geschichtsverein die Veröffentlichung meines Textes gestattet, ich bin selbst aber kein Mitglied und habe außerhalb dieses speziellen Themas auch nichts mit dem Verein zu tun. Auch wenn ich mich natürlich auf die Ergebnisse der Recherchen des Geschichtsvereins beziehe, habe ich komplett unabhängig von diesem recherchiert.

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5 Responses to Neues vom Frankenstein

  1. Marc says:

    War wohl gestern auch was zu im HR: Gruselige Orte in Hessen

    • Oh, Gott, ein Glück, dass ich das nicht mitbekommen habe, hätte mich nur darüber geärgert, dass ich für solche journalistischen Arbeitsverweigerer Gebühren bezahle. Schon in den paar Sätzen dieser Inhaltsangabe stimmt kaum ein Satz. Sogar Shelley ist falsch geschrieben.

      • Marc says:

        Ein Richter am Landgericht hatte mir davon erzählt. Ihm war wohl aufgefallen, dass der Kollege Burgschreiber da auftauchte, der ja für die FNP auch als Gerichtsreporter unterwegs ist. Aber auch der Richter hatte so seine Zweifel an der Story, die ich dann doch gleich mal bestärkt habe. 🙂

        • Hab grad bemerkt, dass da ja auch der Link zur hr-Mediathek ist, wo man sich die Sendung noch mal ansehen kann. Das ist ja haarsträubend. Zwar kommen netterweise tatsächlich auch Michael Müller und Dr. Kraft vom Geschichtsverein zu Wort, aber allein schon weil da immer „Geschichtsverein Darmstadt“ eingeblendet wird, ist ziemlich klar, wie super da recherchiert wurde.

          Aber Scheele ist wieder grandios. Wie er da steht und ohne mit den Wimpern zu zucken völligen Quatsch erzählt, ohne dabei laut loslachen zu müssen, das verdient genauso Respekt wie seine niemals endende Fantasie 😉 . Immer wieder hat er was Neues, jetzt meint er was davon, dass damals die Leute nur nachts beerdigt wurden und Dippel am Klang der Totenglocke gehört hätte, ob sich ein Leichenraub lohnt.

          Auf so was muss man erst mal kommen. Ich könnte das nicht. 😉

          Und dann werden sogar noch die Geisterjäger erwähnt.

          • Marc says:

            Gestern lief die Sendung mal wieder (der HR wiederholt seine Hessenlandproduktionen so lange bis rechnerisch alle Hessen das gesehen haben 😉 ). Immerhin läuft die Frankensteingeschichte nicht mehr so unwiedersprochen. Auch wenn es eigentlich „Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein“ heißen müsste.

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