Bin frustriert…

gestern beim Pubquiz im Green Sheep gegen Krimiautoren und örtliche CDU-Prominenz verloren. Ich schäme mich grad sehr…

Das Lager am Kavalleriesand

Da ich nach wie vor wenig Ideen habe, was ich mit dem Blog machen soll, habe ich mich entschlossen, nach und nach die Texte aus meinem alten Blog, die Themen behandelt haben, die ich hier noch nicht wieder erwähnt habe, auszugraben und neu zu veröffentlichen (bei Bedarf auch noch mal überarbeitet). Hier ist der erste davon. Die anderen folgen in unregelmäßigen Abständen, je nachdem wie ich grade Zeit dafür finde.

 

Unmittelbar nach der Besetzung der Stadt waren auf dem ehemaligen Militärgelände Am Kavalleriesand teilweise mehr als 22.000 Gefangene in einem Internierungslager untergebracht, dem Civil Internment Enclosure 91. Natürlich kamen bei Weitem nicht alle aus Darmstadt. Tatsächlich waren hier nach der Auflösung verschiedener kleinerer Lager alle hessischen Gefangenen untergebracht, darunter auch Philipp Prinz von Hessen, Großvater des heutigen Chefs des Hauses Hessen Donatus Prinz von Hessen, Otto Skorzeny, der 1943 an der Befreiung Mussolinis beteiligt war, und Konrad Goebbels, der Bruder von Joseph Goebbels.
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Mobilmachung 1914

Darmstadt war zu Beginn des Jahres 1914 eine tief gespaltene Stadt. Ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung hatte dafür gesorgt, dass das einstmals trotz Hauptstadtstatus eher rückständige Darmstadt nun von allen hessischen Städten die größte Steuerleistung und die höchste Kaufkraft besaß. Wie häufig in solchen Fälle verteilte sich der neue Reichtum jedoch sehr ungerecht. Während es am oberen Ende wenige Spitzenverdiener (weniger als 1%) mit mehr als 100.000,- Mark Jahreseinkommen gab, lebten etwa 70% der Bürger von weniger als 2.000,- Mark im Jahr. Der durch den Aufschwung gestiegene Wohlstand kam also nur bei Wenigen an. Die sichtbaren Folgen davon war ein seltsam scharfer Kontrast zwischen den Stadtvierteln, angefangen bei den bürgerlichen Bauten der Oberschicht entlang der Rheinstraße, den Arbeiterquartieren im Johannes- und Martinsviertel, den Jugendstilbauten und der völlig heruntergekommenen und verwahrlosten Altstadt.

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Das Echo mal wieder…

Ich sollte beim Echo mal zum Korrekturlesen anheuern…

Weil es für solche Sachen bei Echo-Online irgendwie nie eine Kommentarfunktion gibt, erwähne ich es mal hier (dann ist auch mal wieder ein Beitrag im Blog ;-) ). Aus dem Artikel “Von der fränkischen Siedlung zur Heinerstadt” über einen Vortrag des Professors für Denkmalpflege und Baugeschichte Frank Oppermann (http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Von-der-fraenkischen-Siedlung-zur-Heinerstadt;art1231,4743216)

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Graues Darmstadt

Markus nimmt auf Tribur.de Abschied von Darmstadt: Mach’s gut Darmstadt oder warum bist du so grau geworden. Ganz unrecht hat er nicht. Es wäre sicher nicht verkehrt, ein bisschen mehr Mut und Farbe in der Architektur zu wagen. Es muss ja nicht überall gleich ein Hundertwasserhaus stehen, aber so ein kleines bisschen davon hier und da, wäre sicher nicht verkehrt.

Film und Buch

Übrigens ist mein Aufsatz über die Burg Frankenstein, Dippel, etc., der bereits auf den Internetseiten des Geschichtsvereins Eberstadt-Frankenstein zu lesen ist, jetzt auch im Onlinemagazin Film und Buch erschienen: http://filmundbuch.files.wordpress.com/2013/11/film-und-buch-6.pdf

Ein Darmstadt-Lexikon

Weil ich zurzeit weder rechten Antrieb noch gute Ideen für den Blog habe und unter anderem auch aus sehr persönlichen Gründen der Versuch, den Blog ähnlich regelmäßig zu pflegen wie noch bis letztes Jahr, eher nicht mehr funktionieren wird, überlege ich momentan, auch wegen der besseren Übersichtlichkeit, die wesentlichen Informationen in einer Online-Enzyklopädie auf Wiki-Basis zusammenzutragen und den Blog nur noch sporadisch zu pflegen, beispielsweise nur noch für persönliche Kommentare statt allgemeiner Informationen. Ein Grund dafür ist auch, dass das einzig vergleichbare, das es gibt, das vor einigen Jahren in Buchform erschienene Stadtlexikon ist, das in meinen Augen aber unverschämt überteuert bei sehr mäßiger Qualität ist. Eine kostenfreies Onlinelexikon wäre die bessere Alternative gewesen.

Ein Vorteil davon wäre auch, dass das dann ja ein offenes Projekt wäre, an dem praktisch jeder, der Interesse hat, mitarbeiten kann und der rein zeitliche Aufwand, den ich nicht mehr hinbekomme, aufgeteilt wäre, sofern vorab eindeutig geklärt ist, was dieses Projekt leisten soll und was nicht. Ein kommunalpolitischer Missbrauch beispielsweise müsste man irgendwie schon rein von vorneherein unterbinden. Was mich allerdings stört ist, dass kostenfreie Anbieter für eine Wiki-Oberfläche natürlich mit Werbung regelrecht zugepflastert sind. Wenn da jemand eine halbwegs tragbare Alternative kennt, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

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