Ein paar Gedanken…

Nur ein paar Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, seit ich lesen musste, was einige Leute in der Kommentarfunktion bei Echo-Online nach dem Mord an Attila Kilic geschrieben hatten.

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Darmstädter (und hessische) Tanzverbote

Zu Karfreitag darf ja jetzt wieder keine Tanzveranstaltung stattfinden. In Hessen hat das eine lange Tradition. Was interessant ist, ist, dass es historisch eher eine protestantische Sache aus der frühen Neuzeit zu sein scheint. Im Mittelalter, wo es (bei uns) fast nur Katholiken gab, hat man gerne getanzt, ohne dass das Seelenheil dadurch in Gefahr geriet.

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Bin frustriert…

gestern beim Pubquiz im Green Sheep gegen Krimiautoren und örtliche CDU-Prominenz verloren. Ich schäme mich grad sehr…

Das Lager am Kavalleriesand

Da ich nach wie vor wenig Ideen habe, was ich mit dem Blog machen soll, habe ich mich entschlossen, nach und nach die Texte aus meinem alten Blog, die Themen behandelt haben, die ich hier noch nicht wieder erwähnt habe, auszugraben und neu zu veröffentlichen (bei Bedarf auch noch mal überarbeitet). Hier ist der erste davon. Die anderen folgen in unregelmäßigen Abständen, je nachdem wie ich grade Zeit dafür finde.

 

Unmittelbar nach der Besetzung der Stadt waren auf dem ehemaligen Militärgelände Am Kavalleriesand teilweise mehr als 22.000 Gefangene in einem Internierungslager untergebracht, dem Civil Internment Enclosure 91. Natürlich kamen bei Weitem nicht alle aus Darmstadt. Tatsächlich waren hier nach der Auflösung verschiedener kleinerer Lager alle hessischen Gefangenen untergebracht, darunter auch Philipp Prinz von Hessen, Großvater des heutigen Chefs des Hauses Hessen Donatus Prinz von Hessen, Otto Skorzeny, der 1943 an der Befreiung Mussolinis beteiligt war, und Konrad Goebbels, der Bruder von Joseph Goebbels.
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Mobilmachung 1914

Darmstadt war zu Beginn des Jahres 1914 eine tief gespaltene Stadt. Ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung hatte dafür gesorgt, dass das einstmals trotz Hauptstadtstatus eher rückständige Darmstadt nun von allen hessischen Städten die größte Steuerleistung und die höchste Kaufkraft besaß. Wie häufig in solchen Fälle verteilte sich der neue Reichtum jedoch sehr ungerecht. Während es am oberen Ende wenige Spitzenverdiener (weniger als 1%) mit mehr als 100.000,- Mark Jahreseinkommen gab, lebten etwa 70% der Bürger von weniger als 2.000,- Mark im Jahr. Der durch den Aufschwung gestiegene Wohlstand kam also nur bei Wenigen an. Die sichtbaren Folgen davon war ein seltsam scharfer Kontrast zwischen den Stadtvierteln, angefangen bei den bürgerlichen Bauten der Oberschicht entlang der Rheinstraße, den Arbeiterquartieren im Johannes- und Martinsviertel, den Jugendstilbauten und der völlig heruntergekommenen und verwahrlosten Altstadt.

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Das Echo mal wieder…

Ich sollte beim Echo mal zum Korrekturlesen anheuern…

Weil es für solche Sachen bei Echo-Online irgendwie nie eine Kommentarfunktion gibt, erwähne ich es mal hier (dann ist auch mal wieder ein Beitrag im Blog ;-) ). Aus dem Artikel “Von der fränkischen Siedlung zur Heinerstadt” über einen Vortrag des Professors für Denkmalpflege und Baugeschichte Frank Oppermann (http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Von-der-fraenkischen-Siedlung-zur-Heinerstadt;art1231,4743216)

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Graues Darmstadt

Markus nimmt auf Tribur.de Abschied von Darmstadt: Mach’s gut Darmstadt oder warum bist du so grau geworden. Ganz unrecht hat er nicht. Es wäre sicher nicht verkehrt, ein bisschen mehr Mut und Farbe in der Architektur zu wagen. Es muss ja nicht überall gleich ein Hundertwasserhaus stehen, aber so ein kleines bisschen davon hier und da, wäre sicher nicht verkehrt.

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